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Das Bischöfliche Gymnasium Josephinum

Domhof 7 - 31134 Hildesheim - Tel: 05121-1795-0 - Mail: buero@gymnasium-josephinum.de

1200 Jahre Schule am Dom

Montag, 09. März 2020 13:17

Joseph Müller: Aufgaben zur Vorbereitung

Joseph Müller wurde am 19. August 1894 im hessischen Salmünster (Diözese Fulda) als jüngstes von insgesamt sieben Kindern geboren, legte 1918 am Gymnasium Sigmaringen das Abitur ab und studierte in Freiburg und Münster Katholische Theologie. 1921 wurde er im Hildesheimer Priesterseminar aufgenommen und am 11. März 1922 von Bischof Joseph Ernst zum Priester geweiht. Als Kaplan und Pastor war er in Duderstadt, Gehrden, Hannoversch-Münden, Celle, Bremen-Blumenthal und Wolfenbüttel tätig, als Pfarrer in Bad Lauterberg, Süpplingen, Heiningen und Groß Düngen. Die Groß Düngener Gemeinde übernahm er am 1. Juli 1943. Aufgrund einer Erzählung im Rahmen eines Krankenbesuches Anfang August 1943 in Klein Düngen wird Joseph Müller wegen „Wehrkraftzersetzung“ angezeigt und am 17. August verhaftet und verhört. Durch seine Krankheit wird er mehrfach wieder freigelassen und verhaftet, bis er am 11. Mai 1944 schließlich im Pfarrhaus von Groß Düngen erneut verhaftet und nach Berlin-Moabit ins Untersuchungsgefängnis gebracht wird. Am 28. Juli 1944 fand dann vor dem Volksgerichtshof in Berlin ein sogenannter Schauprozess unter der Leitung des Gerichtspräsidenten Roland Freisler statt. Joseph Müller wird zum Tode durch das Fallbeil verurteilt. Die Hinrichtung erfolgt am 11. September 1944 um 13.00 Uhr im Zuchthaus Brandenburg-Göhrden. Die eingereichten Gnadengesuche der Geschwister und des Kommissariats der Fuldaer Bischofskonferenz blieben gegenstandslos. Aus der letzten Haftperiode wird deutlich, dass Joseph Müller seinen Tod als von Gott vorgezeichneten Weg und die Vollendung seines Lebens begriff.

Aufgaben zu M1 und M2:

Stelle Vermutungen über die Bedeutung der Person Joseph Müllers für die Gemeinde in Groß Düngen an.


Aufgaben zu M3a und M3b:

Schildere, wie die Nationalsozialisten auf Pfarrer Müller aufmerksam wurden und was sie ihm vorwerfen.
Charakterisiere am Beispiel von Joseph Müller das Vorgehen der NS-Justiz.

 
Aufgaben zu M4:

Bewerte die Rechnung und die daraus ablesbare Einstellung der NS-Justiz zu diesem Urteil.

 
Aufgaben zu M5 und M6:

Erläutere die Haltung, die aus dem Abschiedsbrief und dem Gebet Joseph Müllers spricht.


Insgesamt:

Bewerte das Schicksal Joseph Müllers.
Die Homepage der Gemeinde in Groß Düngen bezeichnet Joseph Müller als Märtyrer. Martyrium bedeutet im katholischen Sinne ein gewaltsames Sterben für Christus. Nimm dazu Stellung.

Literatur:

  • Hermann Engfer (Hg.): Das Bistum Hildesheim 1933-1945. Eine Dokumentation, Hildesheim 1971, S.558-572.
  • Oskar Müller: Ein Priesterleben in und für Christus, Celle 1948.
  • Christina Prauss: Letzte Begegnungen des Pfarrers Joseph Müller, in: Jahrbuch für Geschichte und Kunst im Bistum Hildesheim, Bd. 81 (2013), S. 41-64.
  • Thomas Scharf-Wrede: Joseph Müller. Priester in schwerer Zeit. Eine Skizze seines Lebens, Hildesheim 1994.
  • Ders.: Pfarrer Joseph Müller. Zeuge für Christus, Jahrbuch für Geschichte und Kunst im Bistum Hildesheim, Bd. 81 (2013), S.1-40.

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