
Bei diesem Konzept ist die leitende Idee, dass die in einer Klasse unterrichtenden Lehrer(innen) spezielle, zu ihrem Unterrichtsfach passende Lernmethoden vermitteln, z.B. Memotechniken im Fremdsprachenunterricht, Markieren und Strukturieren im Deutschunterricht, Präsentationstechniken im Kunstunterricht.
So wird gewährleistet, dass diese Methoden im konkreten Unterrichtszusammenhang angewendet und immer wieder eingeübt werden. Sie stehen nicht isoliert zum sonstigen Lerngeschehen.
Das Niveau der einzelnen Bausteine steigert sich im Laufe der Jahre wie bei einem Spiralcurriculum.
Das Methodentraining findet an zwei Projekttagen statt, die in Schulphasen ohne Klassenarbeiten liegen: am Beginn des Schuljahres und zwischen den Halbjahren.

Gleich zu Beginn der 5. Klasse geht es um sehr grundlegende Lern- und Arbeitstechniken:
● Wie sieht mein Arbeitsplatz aus?
● Kann ich meine Hausaufgaben sinnvoll einteilen?
● Kann ich sinnvoll Texte lesen, markieren und strukturieren?
● Erkenne ich die wichtigsten Schlüsselbegriffe?
In der 6. Klasse kommen Methoden der Informationsgewinnung und der Präsentationstechnik dazu:
● Wie funktioniert die Stadtbibliothek?
● Wie schreibt man ein naturwissenschaftliches Protokoll?
● Wie wertet man eine Tabelle oder ein Diagramm aus?
● Was hilft mir beim Vokabellernen?
Die 7. Klasse ergänzt diese Methoden auf einem komplexeren Niveau:
● Was muss ich bei einer Wandzeitung oder einem Lernplakat beachten?
● Wie kann man Bilder erschließen?
● Kann ich ein Schaubild oder eine Karikatur lesen?
● Wie gehe ich mit dem Taschenrechner um?
Die 8. Klasse legt den Schwerpunkt auf die Teamarbeit:
● Wie lese und bearbeite ich Sachtexte?
● Wie organisiert man die Vorbereitung eines Kurzvortrags im Team?
● Können wir gemeinsam fremdsprachliche Texte im Diskurs übersetzen?
In der 10. Klasse bereiten wir unsere Schülerinnen und Schüler mit dem Modul Texterschließung: Strukturierung, Reduktion und Wiedergabe verstärkt auf die Arbeit in der Kursstufe vor.