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Das Bischöfliche Gymnasium Josephinum

Domhof 7 - 31134 Hildesheim - Tel: 05121-1795-0 - Mail: buero@gymnasium-josephinum.de

1200 Jahre Schule am Dom

26. Januar 2022

HAZ vom 24.01.2022: Katholisches Gymnasium wird zur größten Schule im Kreis

Mariano-Josephinum überrundet den bisherigen „Titelträger“ RBG / Künftige Fünftklässler beginnen ab dem Sommer schon auf dem Domhof

Klaus Neumann (links) und Stephan Speer zeigen das neue Logo des Gymnasiums Mariano-Josephinum.        Foto: Werner Kaiser

 

Von Christian Harborth

Das neue katholische Groß-Gymnasium Mariano-Josephinum wird die größte allgemeinbildende Schule in Stadt und Landkreis sein. Dieser inoffizielle Titel war seit langem untrennbar mit der Robert-Bosch-Gesamtschule (RBG) verbunden. Aber das katholische Gymnasium startet im Sommer mit 1.750 Schülerinnen und Schülern. Die RBG hat rund 1.500.

Allerdings ist schon jetzt absehbar, dass sich dieses Verhältnis im Laufe der Jahre wieder ändern wird. Die enorme Zahl der Mädchen und Jungen der neuen katholischen Schule setzt sich zu etwa gleichen Teilen aus der derzeitigen Schülerschaft des heutigen Josephinums und der Marienschule zusammen. Beide fusionieren zum neuen Groß-Gymnasium. Das Bistum hatte aber gleich zu Beginn der Planungen durchblicken lassen, dass es nicht bei dieser enormen Schülerzahl bleiben soll. Innerhalb der nächsten acht Jahre soll die Zahl auf etwa 1.400 Lernende abgeschmolzen werden. Jedes Jahr sollen es rund 50 Schüler weniger werden. „Das ist eine Größe, bei der wir noch vernünftig eine Schulgemeinschaft bilden können“, sagt Stephan Speer. Der 53-Jährige ist derzeit noch Leiter des Josephinums. Er steht künftig an der Spitze der dann fusionierten Gymnasien. Als Stellvertreter stehen ihm dann Klaus Neumann und Jürgen Pingsmann zur Seite. Neumann leitet aktuell kommissarisch die Marienschule.

Eine Unterteilung in zwei eigenständige Gymnasien werden künftige Schülergenerationen nicht mehr machen. Sie besuchen das neue Groß-Gymnasium mit seinen beiden Standorten am Domhof und am Brühl. „Die jüngeren Schüler werden wir auf dem Domhof unterbringen, die älteren am Brühl“, kündigt Speer an. Das hat bereits Folgen für die neuen Fünftklässler, die nach den Sommerferien allesamt in den Räumen des heutigen Josephinums lernen werden.

Ab welcher Klassenstufe die Grenze für die Aufteilung verläuft, ist noch nicht abschließend geklärt. Genauso wie viele weitere Details der Vorbereitungen. „Die Fachkonferenzen müssen sich auf einheitliche Bücher und Arbeitsmaterialien verständigen“, nennt Speer ein Beispiel. Bisher hatte es dort Unterschiede zwischen den Gymnasien gegeben.

Und nicht zuletzt muss Speer Personalentwicklungsgespräche mit mehr als 150 Lehrkräften führen, um auszuloten, wer künftig wo eingesetzt werden kann und will. Einen Schritt weiter sind er und die anderen Verantwortlichen beim neuen Logo für das Mariano-Josephinum: Es zeigt den Schriftzug der Schule mit einem in den beiden Schulfarben blau und orange stilisierten Kreuz. Damit niemand vergisst, was die Basis des neuen Gymnasiums ist.

23. Dezember 2021

Kirchenzeitung vom 26.12.2021: Bescherung für die Vinzenzpforte


„Ich finde es toll, dass ihr das jedes Jahr wieder für Menschen macht, denen es nicht so gut geht und die regelmäßig zu uns kommen, um etwas Warmes zu essen oder um sich aufzuwärmen“, sagt Jeanne Golla, Leiterin der Vinzenzpforte zu Sami, Leo und Merle aus der 5c (Foto von links) des Bischöflichen Gymnasiums Josephinum in Hildesheim. Stellvertretend für die ganze Schule haben sie 70 Tragetaschen mit kleinen Präsenten an die Vinzenzpforte überreicht. In den Taschen gibt es Schals, Socken, Kaffee und vieles andere mehr, was man im Alltag gut gebrauchen kann. (ed)

08. Dezember 2021

Kirchenzeitung vom 09.12.2021: Begeistert lesen – fürs Lesen begeistern


Zum bundesweiten Vorlesetag, seit 2004 Deutschlands größtes Vorlesefest, schwärmten Lehrerinnen und Lehrer des Josephinums und der Marienschule am 19. November gemeinsam aus – ganz dem Jahresmotto „Freundschaft und Zusammenhalt“ entsprechend. Ihr Ziel war es, Grundschüler von insgesamt zehn Grundschulen aus Stadt und Landkreis mitzunehmen auf eine Lesereise in eine Welt voller fantastischer Wesen, mutiger Helden und lustiger Protagonisten.

So erzählte eine Geschichte von der „Kurzhosengang“ – vier Jungen, deren Schule im eiskalten kanadischen Winter mitten im Sportunterricht verschwand. Wie die Gang zu ihrem Namen kam, dazu berichtet jedes ganz unterschiedliche Mitglied anlässlich eines Fernsehinterviews seine eigene Geschichte. Die Lehrer trafen auf ein begeistertes Publikum, das den Beiträgen aufmerksam lauschte. Viele Kinder nutzten die Gelegenheit auch, um Fragen zum neuen Gymnasium Mariano-Josephinum zu stellen. Im Bild Deutschlehrer Hermann Strüber (Foto) in der Grundschule Hoheneggelsen.

Jördis Ortwig

25. November 2021

HAZ vom 25.11.2021: Josephinum und Lions Club - 50. 000 Euro für soziale Projekte

Von Christian Harborth

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kunstlehrer Peter Franke mit den Kalendern
von 2002 (links) und 2022.  Foto: privat


Das Kalenderprojekt des Gymnasiums Josephinum und des Lions Clubs Hildesheim-Marienburg geht bald ins dritte Jahrzehnt. „Wir haben es mit dem Lions Club im Jahre 2002 gestartet und seitdem freuen sich viele Schülerinnen und Schüler auf diesen Wettbewerb“, sagt Kunstlehrer Peter Franke, der von Anfang an dabei war. Aktuell haben die Partner die 21. Auflage beendet. Sie umfasst rund 400 Exemplaren. Die Kalender für 2022 stehen unter dem Titel „DER DIE DAS ANDERE“. Sie sind ab sofort für 10 Euro pro Exemplar über den Lions Club erhältlich.

„Mit einem Teilerlös aus dem Kauf des Kalenders werden die Partnerschulen des Gymnasiums im indischen Neerpair und Makkampalayam unterstützt“, sagt Helmut Lessing, Präsident des Clubs. Mit dem Rest fördern die Lions, die die Herstellungskosten übernehmen und hierbei vom Druckhaus Köhler unterstützt werden, mehrere Projekte im Bereich der Jugendhilfe. In den zurückliegenden Jahrzehnten sind auf diese Weise mehr als 50. 000 Euro für soziale Projekte zusammengekommen. „Mit nunmehr 21 Jahren ist das Projekt die längste andauernde Aktivität unseres Clubs“, sagt Lions-Sprecher Werner B. Wilmes.

„Das Kalenderprojekt ist ein Paradebeispiel für ein Langfristprojekt zwischen dem Josephinum und dem Lions Club“, lobt auch Stephan Speer, Leiter des Josephinums. Auch für die 15 Schülerinnen und Schüler, deren Kunstwerke die einzelnen Kalenderblätter schmücken, hat sich der Aufwand gelohnt: Sie bekamen Buchgutscheine für ihren Einsatz.