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Das Bischöfliche Gymnasium Josephinum

Domhof 7 - 31134 Hildesheim - Tel: 05121-1795-0 - Mail: buero@gymnasium-josephinum.de

1200 Jahre Schule am Dom

03. Juni 2021

HAZ vom 3.6.2021: Neues Hildesheimer Groß-Gymnasium soll Mariano-Josephinum heißen

Die Namenssuche ist beendet: Das neue katholische Gymnasium für Hildesheim soll nach der Fusion Mariano-Josephinum heißen. Manchem könnte der Name bekannt vorkommen.

 

An der historischen Fassade des Josephinums findet sich der Name bereits: Die Schule hieß bis Mitte des 18. Jahrhunderts so.
Foto: Chris Gossmann / HAZ


Hildesheim. Das neue katholische Groß-Gymnasium des Bistums Hildesheim soll den Namen Mariano-Josephinum tragen. Das hat Bischof Heiner Wilmer am Mittwoch bei einer gemeinsamen Informationsveranstaltung für Vertreter des Josephinums und der Marienschule bekannt gegeben. Die beiden Gymnasien sollen wie berichtet zum 1. August 2022 fusionieren. Im neuen Namen vereine das Bistum das Beste beider Schulen, erklärte der Bischof.

Der Leiter der Hauptabteilung Bildung im Bischöflichen Generalvikariat, Jörg-Dieter Wächter, sagte als Vertreter des Schulträgers, dass sich mit dem neuen Namen auch das Konzept für ein zukunftsfähiges Gymnasium verbinde: „Der Name ist ein positives Signal, um nun gemeinsam kraftvoll weiterzuarbeiten, damit die neue Schule gut an den Start gehen kann.“


Bistum will rund 28,3 Millionen Euro in neue Schule investieren

Er informierte die Anwesenden – wegen Corona waren lediglich rund 20 Vertreter der Schulgemeinschaften ins Kolleggebäude gekommen – auch darüber, dass der Vermögensverwaltungsrat des Bistums eine Finanzierungszusage für das mit der Schulfusion verbundene Bauvorhaben gegeben hat. Rund 28,3 Millionen Euro hat das Gremium für umfangreiche Sanierungsarbeiten und einen Neubau bewilligt.

Diese baulichen Maßnahmen sollen dazu dienen, dass das fusionierte Gymnasium den Anforderungen an einen modernen Schulunterricht auch baulich gerecht werden kann. Vor allem an der heutigen Marienschule im Brühl stehen umfangreiche Arbeiten an. Hier sollen unter anderem komplette Gebäudeteile abgerissen und neu errichtet werden. „Das sind Investitionen in ein nachhaltig zukunftsfähiges katholisches Gymnasium in Hildesheim“, sagte Wächter.


Jesuiten hatten ihre Schule Mariano-Josephinum genannt

Für die meisten Menschen dürfte der Name neu sein. Denen, die das Josephinum auf dem Domhof besucht haben oder noch besuchen, ist er hingegen wohl geläufig: Es ist ein früherer Name der Schule: Im Jahre 1595 hatte der Jesuitenorden die Domschule übernommen und sie zu dem klassischen Gymnasium Mariano-Josephinum weiterentwickelt, wie auch auf der Internetseite der Schule zu lesen ist. Der alte Name ist auch noch auf der historischen Fassade am Domhof erhalten. „Nach Auflösung des Ordens im Jahre 1773 führte der Bischof von Hildesheim das Josephinum als sein Gymnasium fort“, heißt es auf der Homepage der Schule weiter.

Bischof Wilmer begründete seine Entscheidung damit, dass die „hervorragenden pädagogischen Qualitäten und die Traditionen von Marienschule und Josephinum im Namen der neuen Schule“ verbunden seien. „Das Evangelium ist unsere gemeinsame Wurzel. Zentrale Gestalten des Evangeliums sind Maria und Josef, die Eltern Jesu. Ihre Haltung eröffnet an der neuen Schule die pädagogische Perspektive.“


Zuspruch von beiden Schulleitungen

Klaus Neumann, der Schulleiter der Marienschule, sagte: „Ich finde es sehr gut, dass mit dem neuen Namen nun auch der Fusionsprozess in eine neue Phase kommt.“ Er spüre eine hohe Motivation bei seinen Kolleginnen und Kollegen. „Außerdem steht mit der Entscheidung nun auch die Ampel auf Grün für die dringend benötigten Neubaumaßnahmen am Standort Brühl.“ Damit werde nicht zuletzt der Schulstandort Hildesheim gestärkt.

Der Schulleiter des Bischöflichen Gymnasiums Josephinum, Stephan Speer, betonte: „Junge Menschen aus unserer christlichen Tradition heraus stark und zukunftsfähig zu machen, das hat beide Schulen bisher ausgezeichnet.“ Dieser wichtige Anspruch finde sich auch im Namen der neuen Schule wieder. „Auch an meiner Schule nehme ich eine große Vorfreude wahr“, so Speer. Die Weichen für das neue und spannende Schulvorhaben seien gestellt.

 

31. Mai 2021

HAZ vom 31.05.2021: Josephiner wird Dritter beim Bundesfinale von Jugend forscht

 

Ole Benstem freut sich über einen dritten Platz bei Jugend forscht.                                                       Foto: Max Lautenschlaeger

 

Auf dem Treppchen: Ole Benstem

Hildesheim/Heilbronn. Ole Benstem (18) vom Gymnasium Josephinum in Hildesheim hat den dritten Platz beim Bundesfinale von Jugend forscht erreicht – mit einer offenbar galaktisch guten Leistung. Der Wettbewerb fand wegen der Corona-Pandemie zum ersten Mal in seiner 56-jährigen Geschichte nur online statt und wurde vom Science Center experimenta in Heilbronn mit ausgerichtet. Die Siegerehrung übernahm am Sonntag Bundesbildungsministerin Anja Karlicek – ebenfalls über das Internet.


Der Josephiner hatte im März den Niedersächsischen Landesentscheid gewonnen und sich dadurch für das Bundesfinale qualifiziert. Der 18-Jährige trat in der Kategorie Geo- und Raumwissenschaften an – und zwar mit einer Untersuchung von „astronomischen Seeings durch Aperturfotometrie von Strichspuren“, so der offizielle Titel.

Darum geht es in der Arbeit

Was sich hinter den Fachbegriffen verbirgt, erläutert die Stiftung Jugend forscht so: „Fotografiert man Sterne in Langzeitaufnahme, ohne die Kamera astronomisch nachzuführen, hinterlassen die Himmelskörper auf dem Bild Strichspuren. Da diese den zeitlichen Verlauf der sichtbaren Helligkeit des betreffenden Sterns widerspiegeln, lässt sich anhand der Spur für jeden Zeitpunkt das sogenannte Seeing, also das Maß der Bildunschärfe durch Luftunruhe, ermitteln. Ole Benstem analysierte entsprechende Himmelsaufnahmen mit einer selbst entwickelten Software. Auf Basis seiner Daten lassen sich Sternfotos digital korrigieren, indem die für jeden Aufnahmezeitpunkt bekannten Störungen durch die Erdatmosphäre passgenau herausgefiltert werden können. Damit lassen sich Helligkeit und Position von Himmelskörpern trotz der unruhigen Lufthülle der Erde noch präziser bestimmen.“

03. Mai 2021

HAZ vom 4.5.2021: Schulfusion verschiebt sich um mindestens ein Jahr

Hildesheim. Die geplante Verschmelzung von Josephinum und Marienschule ist auf den 1. August 2022 verlegt worden / Kolleggebäude wird wohl verkauft




Das Josephinum auf dem Domhügel soll mit der Marienschule zusammengelegt werden. Foto: Chris Gossmann (Archiv)

Die geplante Zusammenlegung der beiden katholischen Gymnasien Josephinum und Marienschule verschiebt sich voraussichtlich um ein Jahr. Das hat der Sprecher des Bistums Hildesheim, Volker Bauerfeld, auf Anfrage der HAZ bestätigt.

Ursprünglich sollten das Bischöfliche Gymnasium neben dem Dom sowie die ehemalige Mädchenschule aus dem Brühl zum August 2021 fusionieren. Doch dieser Zeitplan sei vor allem vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie inzwischen nicht mehr zu halten, erklärt Bauerfeld. Als realistisches Datum für eine Fusion nennt er jetzt den 1. August 2022. „Und auch dies ist eine äußerst sportliche Perspektive“, sagt er.

Der Sprecher verweist aber gleichzeitig darauf, dass das Bistum die Termin-Verschiebung nicht als „echte“ Verzögerung auffasse. „Wir hatten ja beim 1. August 2021 immer vom frühestmöglichen Termin gesprochen“, so Bauerfeld.

Bischof Heiner Wilmer hatte vor fast einem Jahr die Marschroute ausgegeben, die Fusion so schnell wie möglich zu vollziehen. Allerdings sind vorab viele Detailfragen zu klären. Dazu zählen die aufwändigen Arbeiten im Brühl, die die teilweise sanierungsbedürftigen Gebäude der Marienschule in den Bestzustand versetzen sollen, aber auch Fragen nach den Orten, an denen die späteren Jahrgänge dann lernen sollen.

Klar ist, dass sich das Bistum nach Abschluss der Fusion und der damit einhergehenden Umbauten an der Marienschule aus dem Kolleggebäude zurückziehen will. Das Gebäude befindet sich im Eigentum des Bistums und würde wohl nach Abschluss der Fusion verkauft werden, wie Bauerfeld bestätigt.

Vorher sei dies aber nicht möglich. „Schließlich brauchen wir es bis dahin ja auch noch“, sagt Stephan Speer. Der heutige Direktor des Bischöflichen Gymnasiums Josephinum ist bereits als neuer Leiter des fusionierten Groß-Gymnasiums vorgesehen. Speer ist ganz froh darüber, dass die Zusammenlegung noch etwas auf sich warten lässt. „Das gibt uns die Möglichkeit, sie noch gründlicher vorzubereiten.“

Neben der Frage nach der Person an der Spitze steht vor allem die nach dem neuen Namen im Vordergrund. „Die Namensgebung ist eine Sache, die beim Bischof liegt“, sagt Bauerfeld. Die Schulen selbst, so Speer, hätten an dieser Stelle kein Mitspracherecht.

 

 

27. März 2021

HAZ vom 26.03.2021: Josephiner erreicht Bundesfinale

Ole Benstem wird Landessieger bei "Jugend forscht"

 

Schon lange bei Jugend forscht aktiv: Ole Benstem 2018 mit zwei Mitschülerinnen. Foto: Archiv/HAZ

 

Von Thomas Wedig

Das Bischöfliche Gymnasium Josephinum ist wieder einmal beim Bundesfinale des Wettbewerbs Jugend forscht vertreten: Ole Benstem (18) ist als Niedersächsischer Landessieger ausgezeichnet worden – und hat damit das Ticket für das Finale auf Bundesebene in der Tasche. Das wird allerdings zwischen dem 26. und 30. Mai nur online ausgetragen – wie schon das Landesfinale, das von der Technischen Universität Clausthal organisiert wurde.

Mit dem Sieg des 18-Jährigen setzt sich eine Erfolgsgeschichte fort: Das Josephinum war in den vergangenen Jahren mehrfach in Folge beim Bundesfinale am Start. Ole Benstem holte den Landestitel jetzt in der Kategorie Geo- und Raumwissenschaften. Beschäftigt hat er sich mit einem astronomischen Phänomen namens Seeing. Ein kompliziertes, anspruchsvolles Thema, das von der Stiftung Jugend forscht so zusammengefasst wird: Es geht um Messfehler bei der Bestimmung von Helligkeit und Position eines Sterns, die durch Luftunruhen verursacht werden. Seine Beobachtungsdaten wertete der Schüler mit einer eigenen Software aus.

Beim Landesfinale stellten 71 junge Forscherinnen und Forscher insgesamt 45 Projekte vor. Zwölf von ihnen qualifizierten sich in unterschiedlichen Kategorien für das Bundesfinale, mit dem der 56. Wettbewerb endet. Die Endrunde wird von der Stiftung Jugend forscht zusammen mit dem Science Center experimenta aus Heilbronn als Bundespate ausgerichtet.