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Das Bischöfliche Gymnasium Josephinum

Domhof 7 - 31134 Hildesheim - Tel: 05121-1795-0 - Mail: buero@gymnasium-josephinum.de

1200 Jahre Schule am Dom

04. Juni 2010

HAZ vom 01.06.2010: Auf der Laufbahn sind sie unschlagbar

Leichtathletik: Josephinerinnen siegen und qualifizieren sich für den Landesentscheid bei „Jugend trainiert für Olympia“

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Eine starke Truppe: die Leichtathleten des Josephinums

Hildesheim (wgk). Beim Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ hat die Leichtathletik-Mädchenmannschaft des Bischöflichen Gymnasiums Josephinum in der WK III (Jahrgänge 1995-98) mit 6296 Punkten deutlich vor dem Matthias-Claudius-Gymnasium Gehrden (6070 Punkte) gewonnen und sich damit für den Landesentscheid in Helmstedt qualifiziert.

Im Erika-Fisch-Stadion von Hannover nahmen elf Schulen mit 21 Mannschaften teil. In dem Mannschaftswettkampf werden die besten zwei Leistungen pro Disziplin nach der Punktetabelle des Deutschen Leichtathletik-Verbandes ausgerechnet und zusammengezählt. Das Josephinum war auch in diesem Jahr wieder mit drei Mannschaften vertreten, die von Heiko Wilcke, Hermann Strüber, Jeelka Blatt und Marilena Grebe betreut wurden.

Die siegreichen Josephinerinnen hatten ihre Stärken auf der Laufbahn. Die Hildesheimer 4x75m-Staffel in der Besetzung Marie Ohlms, Lea Rössig, Anabel Knabe und Alissa Vietmeyer siegte in 40,11 Sekunden vor der Sophie-Scholl-Gesamtschule (41,68) mit großem Vorsprung. Im abschließenden 800m-Lauf sicherten Anabel Knabe (2:31,03) und Jana Gieske (2:35,67) mit neuen persönlichen Bestzeiten den Sieg ihrer Mannschaft. Weitere wichtige Punktesammler waren Lea Rössig (75m in 10,52 und 4,62m im Weitsprung) und Marie Ohlms (1,40m im Hochsprung und 40,50m im Ballwurf). Darüber hinaus komplettierten Meike Behnke, Lea Rössig, Alissa Vietmeyer, Johanna Bruns, Joana König und ElisabethHolletzek das Ergebnis.

Die beiden Jungen-Mannschaften in der WK III und WK IV der Jahrgänge 1997-1999 belegten jeweils den zweiten  Platz. In der WK III brachten die Josephiner durchweg gute Leistungen (6961 Punkte) und lagen am Ende mit 6961 Punkten hinter dem Favoriten aus Gehrden (7071 Punkte). Gunnar Lehrke gewann dabei den Hochsprungwettbewerb (1,55m) und machte zudem mit seiner Ballwurfleistung von 64 Metern auf sich aufmerksam. Landesmeister Niklas Wetjen siegte im 1000m-Lauf mit persönlicher Bestzeit von 2:59,89 Minuten.

In der WK IV bewies der zwölfjährige Niklas Hartmann im Weitsprung (4,40), 1000m-Lauf (3:13,38) und 50m-Sprint (7,58) sein großes Talent. Bemerkenswert waren auch die Leistungen von Bodo Grove und vom Tennisspieler Jannik Opitz (beide 48m im Ballwurf und 1,30m im Hochsprung). Am Ende lagen die jungen Josephiner mit 4825 Punkten nur hauchdünn hinter der Christopherusschule Elze (4850 Punkte) und vor weiteren fünf teilnehmenden Schulen.

21. April 2010

HAZ vom 21.04.2010: Umzingelt von Gemeinschaft

Josephiner spielen „Die Welle“ in St. Lamberti

VON STEPHANIE DREES

HILDESHEIM. Laura ist eingekreist. Dämonen mit Plastikoveralls und weißen Masken haben sie buchstäblich in die Enge gedrängt. Nun liegt sie zwischen Kunstnebelschwaden und entindividualisierten Phantomen auf dem Boden. Zum Glück war das Ganze nur ein Traum. Inszeniert auf einer Theaterbühne, gespielt von Schülern der Mittelstufen-Theater-AG des Gymnasiums Josephinum.

Doch die Realität hat viele Ebenen. Vor kurzem wurde der Befreiung der Konzentrationslager vor 65 Jahren gedacht. Die Hauptstadt begrüßte eine der letzten Überlebenden des Holocaust als Ehrenbürgerin. Das Credo der 88-jährigen Margot Friedlander: hinschauen, sich trauen, Bewusstsein schaffen.

Auch auf der Bühne im Gemeindesaal am Neustädter Markt flimmern die Worte, die die Frage nach Aktualität und Relevanz des Themas beantworten, über eine Leinwand: „Es ist geschehen, folglich kann es auch wieder geschehen.“

27 Josephiner haben sich einem theatralen Experiment unterzogen, das ein reales Experiment zur Grundlage hat. „Die Welle“, sowohl literarisch als auch filmisch mehrfach verarbeitet, basiert auf dem Sozialversuch des Lehrers Ron Jones. 1967 wollte er im kalifornischen Palto Alto seine Schüler die Frage nach der Ungeheuerlichkeit eines diktatorischen Systems selbst beantworten lassen.

Entwicklung einer Miniaturdiktatur

Der Ausgang ist zur realen Legende geworden: Von kleinsten, disziplinierenden Maßnahmen bis hin zu einem (fast) alles überrollenden System hatte sich die „Welle“ zu einer Miniatur-Diktatur entwickelt. Inklusive Gewaltausbrüchen, die eine klare Sprache sprechen.

Diese Sprache ist für so junge Spieler nicht einfach zu finden. Den Jugendlichen im Alter von zwölf bis 14 Jahren gelingt in den meisten Szenen gerade vor dem schwierigen Hintergrund eine eindringliche Leistung. Sie fühlen sich ein, arbeiten mit dem Körper, rhythmisieren die Sätze.

Das ist eine Besonderheit, die von großer Leidenschaft zeugt: Klassisches Deklamationstheater, wie bei Schultheater-Inszenierungen oft üblich, ist das nicht. Das künstlerisch Besondere zeigt sich vor allem in den Dialogen der Hauptdarsteller, aber auch in gut komponierten Gruppenszenen.

Das Projekt wurde von den Jugendlichen größtenteils selbst in die Hand genommen. Organisatorisch und beratend standen Lehrer Michael Schönleber der Gruppe zur Seite sowie die ehemaligen Josephiner Jonas Herzberg und Alexander Ulmer. Beide übernahmen technische Aufgaben und brillierten in Erwachsenen-Rollen.

Diese große Selbstverantwortlichkeit beeindruckt so sehr, dass ein paar dramaturgische Wackler nur leicht ins Gewicht fallen. Längen im Mittelteil, der abrupte Abriss von anerzählten Konflikten wie dem der Figur Robert und atmosphärisch unpassendes Gedudel von Norah Jones in den Umbaupausen sind kleine Felder der kosmetischen Ausbesserung. „Die Welle“ ist eine Inszenierung, die sich ihrem Anspruch treu zeigt: Sie bleibt in Erinnerung.

11. Februar 2010

HAZ vom 11.02.2010: Gefahr im Schüler-Chat - Pädophile lesen mit

Hildesheim (kol). Das Internet ist für die meisten Kinder und Jugendlichen nicht mehr wegzudenken. Aber es birgt auch ernste Gefahren: Pädophile suchen sich in Chatrooms ihre Opfer, Gewaltdarstellungen und Gewaltspiele sind mit wenigen Mausklicks auch für Kinder verfügbar. Als Beauftragte für Jugendsachen der Polizei hat Ingrid Wiltzsch im Gymnasium Josephinum erklärt, wie man mit dem Medium Internet verantwortungsvoll umgeht.









Mobbing, Annäherungsversuche von Kriminellen - auch im Internet bietet vorsichtiges Verhalten Schutz. Julian Hasse, Tim Kusio, Gina La Mela und Julia Meyer informieren sich am Laptop der Polizistin Ingrid Wiltzsch.
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Jeweils fünf Schüler einer Klasse nehmen an dem 90-minütigen Workshop teil und geben die Ergebnisse an ihre Mitschüler weiter. Auch Cybermobbing ist an vielen Schulen ein wichtiges Thema. Die Kinder beschreiben das Phänomen so: „Das ist, wenn jemand gemeine Sachen über jemanden im Internet verbreitet.“

Was vielen Kindern nicht bewusst ist, erklärt die Polizistin: „Mobbing kann sogar zu einer Straftat werden. Es kann über Beleidigung,  Belästigung, üble Nachrede bis hin zu Körperverletzung kommen, wenn das Opfer einen seelischen Schaden nimmt.“ Als Grundregel empfiehlt sie das alte Sprichwort: Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem anderen zu.

Kostenlose und anonyme Hilfe können sich Mobbingopfer auf der Internetseite: www.juuuport.de oder unter der Telefonnummer 0800 111 0 333 einholen. Dort sitzen „Digital Natives“ an den Drähten – so nennt der Fachjargon die Personen, die mit dem Medium Internet groß geworden sind.

Zu den angesprochenen Themen, sei es Mobbing, Abzocke im Internet, Schüler-VZ oder Downloads, haben fast alle Kinder ein eigenes Erlebnis zu erzählen. Für die Präsentation der Kinder im Schüler-VZ zeigt Ingrid Wiltzsch ein Plakat. Darauf ein nettes Mädchengesicht mit Angabenüber die besuchte Schule, Vorlieben, Adresse und Telefonnummer. „Würdet ihr das Plakat im Supermarkt aufhängen?“, fragt sie die Schüler. Ein klares Nein schallt ihr entgegen. So wird den Kindern klar, dass sie solch persönliche Angaben auch im Internet nicht machen sollten.

Durch die offene Art der Polizistin und jugendlich aufbereitete Begleitfilme arbeiten die Kinder aufmerksam mit. In Kleingruppen erstellen sie Listen mit Vor- und Nachteilen von Handys, Chatrooms, E-Mail und anderen Medienbereichen. Die Schülerin Karolin Lehmann bemerkt: „Manches, was wir als Vorteil aufgeschrieben haben, ist ja gar nicht so vorteilhaft.“ Durch diesen Workshop werden die Kinder auf jeden Fall zu intensivem Nachdenken angeregt. Immer wieder kristallisiert sich heraus, dass es im Umgang mit dem Internet besonders um den Umgang miteinander geht, auch wenn man im Netz anonym oder vom Partner weit entfernt ist.

15. Januar 2010

HAZ vom 15.01.2010: Josephiner erklären Köhler ihr Riesen-Werk

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