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Das Bischöfliche Gymnasium Josephinum

Domhof 7 - 31134 Hildesheim - Tel: 05121-1795-0 - Mail: buero@gymnasium-josephinum.de

1200 Jahre Schule am Dom

28. September 2019

HAZ vom 23.09.2019: Preis der Josephiner für Sportler

Leichtathleten für Berlin qualifiziert

Josephinerfest 2019

    

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vorführung beim Josephinerfest: Die Klasse 6a beherrscht den Text auf Deutsch und Latein.
                      

Foto: Mellanie Caglar

Hildesheim. „Für uns seid ihr die Größten“, sagte Winfried Haller, Vorsitzender des Vereins ehemaliger Josephiner, an die Leichtathletik-Schulmannschaft gewandt. Fünf der elf sportlichen Talente nahmen am Samstag an der Matinee des Josephiner-Festes teil und den mit 500 Euro dotierten Josephiner-Preis entgegen.

Die sportlichen Talente halten sich derzeit in Berlin auf. Denn durch die Bezirks- und Landesfinale von „Jugend trainiert für Olympia“ haben sie sich in der Wettkampfklasse III der Jahrgänge 2004 und 2005 für das Bundesfinale in der Landeshauptstadt qualifiziert (diese Zeitung berichtete).

Der Schulmannschaft gehören an: Michael Strauch, Alexander Babitsch, Phillip Hauck, Fynn Henze, Mika Herbst, NiclasKaluza, Nilavan Prabakaran, Henning Ölkers, Timon Westendorf, Jobst Rathgen und Fynn Risch. Laut Lehrer Hermann Strüber hatte es 1977 das letzte Mal eine Leichtathletik-Mannschaft des Josephinums nach Berlin geschafft. Dass sportliche Größen das Gymnasium am Domhof besuchen, wurde beim Blick ins Publikum klar. Dort saß der ehemalige Josephiner und Handball-Nationalspieler Bernd Munck.

Die Matinee war ein Mix aus musikalischen und sportlichen Beiträgen. Die Spanne reichte von 1954 (65 Jahre) bis1994 (25 Jahre). Bei den Ehrungen berichteten einige Jubilare von längst vergangenen Lernbedingungen, Besonderheiten des Jahrgangs und humorigen Erinnerungen. So steuerte der Jahrgang 1969 erstmals Rom an, der Jahrgang 1964 trank statt Kakao gekörnte Brühe und der Jahrgang 1954 musste als erster 13 Jahre bis zum Abitur büffeln. mll

16. Juli 2019

Kirchenzeitung vom 7.07.2019: Ein Leben für die Schule

Das letzte Mal Zeugnisse unterschreiben, das letzte Mal Abiturienten verabschieden, das letzte Mal Hitzefrei geben – das alles hat Oberstudiendirektor Benno Haunhorst in den vergangenen Tagen erledigt. Nun wurde er als Schulleiter des Bischöflichen Gymnasiums Josephinum in den Ruhestand verabschiedet.

VON EDMUND DEPPE

Haunhorst Engel HP   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seinen Schülern kann Benno Haunhorst kaum einen Wunsch abschlagen und posiert vor der Engelskulptur. | Fotos: Deppe

 „Wenn ich mit Benno Haunhorst durch die Schule gegangen bin, wurde er immer von Schülerinnen und Schülern angesprochen. Das sie im Mittelpunkt einer Schule stehen, nicht Verordnungen, Regeln, Gepflogenheiten, das hat Herr Haunhorst immer deutlich gemacht und praktisch gelebt. Für die Schülerinnen und Schüler hatte er immer ein offenes Ohr, ein freundliches Wort, einen wohlwollenden Blick“, sagte Direktor Dr. Jörg-Dieter Wächter, Leiter der Hauptabteilung Bildung des Bistums. 14 Jahre leitete Haunhorst das Josephinum und hat mit vielen Ideen, Aktionen und Projekten das Gymnasium profiliert“ – unterstützt von der Schulgemeinschaft –, betonte Wächter.
Andreas Stein als Vertreter des Kultusministeriums machte deutlich, wie sehr er die Meinung Haunhorsts schätzte und bezeichnete ihn „als einen der profiliertesten Schuleiter im Land Niedersachsen“. Er habe das Josephinum in den vergangenen Jahren geprägt. Die Schule mit ihrer hohen Qualität trage seine Handschrift, er habe für die Schule gelebt.
Dr. Christian Stock von der Landesschulbehörde überreichte Haunhorst die Entlassungsurkunde. Er erinnerte an verschiedene Punkte der Lehrerkarriere von Haunhorst, an sein vielfältiges Engagement über den Tellerrand seiner Schulen, in denen er wirkte, hinaus – sei es in verschiedenen Fachgruppen oder auch in der Lehrerausbildung. „Sie haben meinen höchsten Respekt und meine Anerkennung für das, was sie besonders in ihren Jahren als Schulleiter geleistet haben.“
Für ihn typisch, nahm Haunhorst bei seinen Schlussworten noch einmal die jungen Menschen in den Blick, bedankte sich für ihre gezeigten Darbietungen und sagte: „Ich konnte vielen jungen Menschen begegnen, die mich mit neuen Fragen bereichert haben und dafür bin ich dankbar.“ Eingeleitet wurde die Verabschiedung Haunhorsts mit einem Gottesdienst der gesamten Schule im Dom, musikalisch gestaltet vom Schulchor und zelebriert von Generalvikar Martin Wilk, der Haunhorst für seinen Ruhestand Zeit, Gesundheit und Gottes Segen wünschte.

Ein von Papst Franziskus signiertes Foto

Bereits am Abend zuvor, beim traditionellen Sommerfest der Schule, konnte sich Haunhorst über eine besondere Überraschung freuen. In Erinnerung an die Romfahrt des Josephinums zum 1200. Schulgeburtstag schenkte ihm die Elternschaft ein Bild, das wie kein anderes an diese Fahrt erinnert: ein gerahmtes Foto auf dem Papst Franziskus bei der Audienz auf dem Petersplatz den Josephinerschal fängt. Doch dieses Foto ist ein ganz besonderes. „Das hat Papst Franziskus persönlich signiert“, sagte Dr. Christian Warzecha, Vorsitzender des Schulelternrates.
Die letzten Tage als Schulleiter genoss Haunhorst noch einmal, legte bei Temperaturen über 30 Grad im Kreis von Schülern seine Krawatte ab: „Das mache ich nur, wenn es zu heiß ist. Und meine Schüler wissen, dann gibt es Hitzefrei.“
Nur wenige Tage vor seiner Verabschiedung konnte Haunhorst noch eine Skulptur vor dem Dom enthüllen, die in einem internationalen Projekt von Schülern angefertigt wurde. Der Engel der Bernwardstür des Doms tritt heraus und geht unter die Menschen. Und die Menschen haben Gelegenheit, selbst zum Engel zu werden, was Haunhorst auch gleich ausprobiert hat.

04. Juli 2019

HAZ vom 3.07.2019: „Das Land verliert heute einen der profiliertesten Schulleiter“

Abschiedsfeier: Benno Haunhorst verlässt das Josephinum

Von Christian Harborth

 

HNH Verabschiedung HAZ

In der Mitte des Bildes, im Mittelpunkt des Interesses: der scheidende Schulleiter Benno Haunhorst im Kreise seiner Gäste.
FOTO: CHRISTIAN HARBORTH

Hildesheim. Nach mehr als dreieinhalb Stunden Gottesdienst, Festreden, musikalischen Einlagen sowie einem Sketch erheben sich alle Besucher in der Aula des Josephinums von ihren Plätzen und klatschen zu Ehren von Benno Haunhorst. 14 Jahre hat der heute 65-Jährige das Bischöfliche Gymnasium geleitet. Gestern ist er in den Ruhestand verabschiedet worden. Hunderte Gäste begleiteten Haunhorst auf seinem letzten „Schulweg“, der morgens mit einem Gottesdienst im Dom begann und am frühen Nachmittag in der Aula des Josephinums endete.

Zahlreiche Redner hoben während der Feier die positiven Eigenschaften Haunhorsts hervor. „Niedersachsen verliert heute einen der profiliertesten Schulleiter des Landes“,sagte etwa Andreas Stein vom Kultusministerium. „Dass das Josephinum heute so gut dasteht, ist vor allem Ihnen zu verdanken“, sagte Christian Stock, Dezernent der Landesschulbehörde. Jörg-Dieter Wächter, Leiter der Hauptabteilung Bildung des Bistums, stellte den scheidenden Pädagogen als jemanden vor, der in jeder Situation ein offenes Ohr und freundliche Worte für seine Schüler übrig gehabt habe. „Sie waren allen Schülern zugewandt – sogar den ehemaligen. “Elternvertreter Christian Warzecha sagte, Haunhorst habe die Schule geleitet, ohne zu herrschen. Oberbürgermeister Ingo Meyer sagte, Haunhorst übergebe eine Schule, die „gut aufgestellt“ sei. Neuer Leiter des Josephinums wird, wie berichtet, Stephan Speer. „Er wird am1.Februar anfangen“, kündigte Stock an. Bis dahin leitet Stellvertreter Jürgen Pingsmann die Schule kommissarisch.

Eine erfrischende Wertschätzung für den scheidenden Direktor hatten sich die Gymnasiasten überlegt. Auf einer Leinwand zeigten sie kurze Sequenzen mit Mädchen und Jungen, die Haunhorst aus ihrer ganz persönlichen Sicht einordneten. „Sie waren wirklich ein guter Schulleiter“, fasste Schülervertreterin Noelia López Barriga für die Schulgemeinschaft zusammen. „Wir werden Sie vermissen.“

22. Juni 2019

Kirchenzeitung online vom 21.06.2019: Stephan Speer wird neuer Schulleiter des Bischöflichen Gymnasiums Josephinum

51-jähriger Pädagoge folgt Benno Haunhorst nach, der in den Ruhestand eintritt


Speer PortraitDas Bischöfliche Gymnasium Josephinum am Hildesheimer Domhof bekommt einen neuen Schulleiter: Stephan Speer folgt Benno Haunhorst nach, der am 31. Juli 2019 in den Ruhestand geht. Der 51 Jahre alte Pädagoge leitet gegenwärtig das Hildesheimer Gymnasium Himmelsthür.

Seine neue Stelle wird Speer zum 1. Februar 2020 antreten. Bis dahin wird das Josephinum übergangsweise vom stellvertretenden Schulleiter Jürgen Pingsmann geführt. Speers Vorgänger Benno Haunhorst hatte das Amt des Schulleiters 14 Jahre lang inne.

Der gebürtige Hildesheimer Speer ist verheiratet und hat vier Kinder. Er wuchs in Sarstedt auf und besuchte von 1978 bis zum Abitur 1987 als Schüler das Josephinum. Anschließend nahm er als Priesteramtskandidat des Bistums Hildesheim das Studium der Theologie an der Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt am Main auf, ehe er seine spätere Frau kennenlernte und sich dazu entschloss, Lehrer zu werden.

Sein Lehramtsstudium mit den Fächern Latein und Katholische Theologie absolvierte Speer von 1988 bis 1994 in Würzburg, ehe er von 1995 bis 1997 als Referendar am katholischen Gymnasium Marienschule in Hildesheim tätig war. Es folgten Vertretungstätigkeiten als katechetische Lehrkraft im Raum Braunschweig-Wolfenbüttel, ehe er ab dem Jahr 2000 als Lehrer am Wolfenbütteler Theodor-Heuss-Gymnasium wirkte.

Seine erste Stelle als Schulleiter trat Speer 2009 am Gymnasium Salzgitter-Bad an. Seit 2016 leitet er das Gymnasium Himmelsthür, das er nun im kommenden Frühjahr verlassen wird – „mit Wehmut“, wie er betont: „Ich schätze meine jetzige Schule, vor allem die Menschen dort, sehr, deshalb fällt mir der Abschied schwer. Gleichzeitig freue ich mich. Die Rückkehr zum Josephinum ist eine Rückkehr zu meinen Wurzeln.“

Der Nachfolger von Benno Haunhorst sieht im Bischöflichen Gymnasium Josephinum „einen wichtigen Ort, um Kirche zu gestalten“. Schule sei ein wichtiges kirchliches Handlungsfeld: „Die Schule steht in der Mitte der Gesellschaft – und da gehört Kirche auch hin.“ Sich selbst beschreibt Speer als einen Teamplayer. „Die Schule zu leiten und zu begleiten, das ist eine gemeinsame Aufgabe“, sagt er.

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