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Das Bischöfliche Gymnasium Josephinum

Domhof 7 - 31134 Hildesheim - Tel: 05121-1795-0 - Mail: buero@gymnasium-josephinum.de

1200 Jahre Schule am Dom

19. Mai 2011

HAZ vom 19.05.2011: Der Broadway ruft

Josephiner zeigen „Cinderella“-Musical im Audimax

Hildesheim (rag). „Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen“ – dass es wahrlich kein Spaß ist, Linsen aus einem Haufen Asche zu fischen, davon kann Aschenputtel wohl ein Lied singen.

Letzteres wollen nun auch die Schüler des Bischöflichen Gymnasiums Josephinum. Am kommenden Wochenende bringen sie das bekannte Märchen von der gebeutelten Kaufmannstochter auf die Bühne – in der Form des Musicals „Cinderella“, das 1958 von Richard Rodgers und Oscar Hammerstein komponiert wurde und jahrzehntelang Erfolge am „Broadway“ feierte.

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Cinderella (Mareike Knospe, links) fleht ihr „Tantchen“, die gute Fee (Sophia Vollmer), um Beistand an. Foto: Groß

Von Jahrgang fünf bis 13 sind bis zu 80 Schüler der Musical-AG und des Orchesters des Josephinums an der großen Show beteiligt. Seit gut einem Jahr üben die Darsteller und die Musiker sechs Stunden pro Woche. Ein viertägiges Probenwochenende in der Jugendbildungsstätte auf dem Wohldenberg hat die Truppe zusammengeschweißt.

Eine Woche vor der Premiere stehen die Schüler zum ersten Mal in detailgetreuen Kostümen vor den aufgebauten Kulissen im Audimax der Universität Hildesheim.Der Saal ist festlich geschmückt und kündet die anstehende Hochzeit des Prinzen an. Auf der Bühne müht sich derweil Cinderella alias Mareike Knospe mit der Hauswirtschaft ab – der sich ihre Stiefschwestern Kantata, Silence, Portia und Joy damenhaft verweigern. Während die Schwestern sich für das Tanzen mit dem Prinzen schmücken, erscheint Cinderella beim Putzen und Fegen plötzlich ihr „Tantchen“ (Sophia Vollmer) hinter dem Kamin. Die gute Fee bringt sie mit dem Lied „It’s possible“ dazu, doch noch auf den großen Ball zu gehen.

Leid und Hoffnung durchleben die Schauspieler immer wieder in den englischen Songs des Musicals, begleitet von dem 25-köpfigen Orchester, das sich hinter den liebevoll gestalteten Kulissen verbirgt. Vor dem Orchester sitzt Annette Broll am Klavier.Die Deutsch- und Musiklehrerin sorgt zusammen mit ihren Kolleginnen Christiane Schneider und Marina Winkler von Mohrenfeld dafür, dass alle Fäden zusammenlaufen.

Seit neun Jahren gibt es die Musical-AG im Gymnasium Josephinum. Bisher hat die Truppe sechs Musicals aufgeführt, darunter „Alice im Wunderland“ oder „Scrooge“. Im Ensemble finden sich deshalb neben Neulingen auch viele Schüler, die in den vergangenen Produktionen schon auf der Bühne standen. Das Lampenfieberwerden sie trotzdem nicht los: „Das ist sehr aufregend, es kommt immer noch etwas Neues dazu“, meint Mareike Knospe. Auf der Bühne muss sie sich von ihrer Stiefmutter herumschubsen lassen, hinter den Kulissen ist der gespielte Streit mit Darstellerin Inka Hinz verschwunden.

„Alles läuft sehr harmonisch und im ersten Durchlauf klappte alles“, freut sich Broll nach der gelungenen Probe.Am Freitag, 20.Mai, wird es dann ernst: Das Musical „Cinderella“ feiert um 19 Uhr im Audimax der Universität Hildesheim Premiere, zwei weitere Aufführungen folgen am Sonnabend, 21. Mai, und Sonntag, 22. Mai, auch jeweils um 19 Uhr.

Der Eintritt beträgt 8 Euro, für Schüler und Studenten ist er auf 5 Euro ermäßigt. Karten gibt es beim Gymnasium Josephinum unter der Telefonnummer 17950 oder an der Abendkasse.

18. Mai 2011

HAZ vom 18.05.2011: Fußballer gewinnt in Strümpfen

Beim Wettbewerb „Hildesheim sucht den Supersprinter“ gibt ein Handballer zu, dass ihm die 100 Meter eigentlich zu lang sind. Sogar der Landestrainer zeigt sich beeindruckt von Eintrachts Veranstaltung.
















Muskelpaket: Kristin Grebe (Josephinum) war mit Abstand die schnellste Sprinterin der Veranstaltung über die 100 Meter. Auf ihrer Hausbahn lief sie einen großen Vorsprung heraus. Fotos: Kind
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Hildesheim (wgk). „Ich habe gewonnen, weil ich den besseren Start hatte“, gab sich der Tennisspieler Tim Kollakowski vom Gymnasium Josephinum bescheiden, nachdem er im 100-m-Finale der Jahrgänge 1993/1994 den Qualifikationsschnellsten über 30 Meter, den Handballer Fabian Schweiger, hinter sich gelassen hatte. Mit elektronisch gemessenen 11,89 Sekunden erzielte Tim Kollakowski am Finaltag bei Eintracht Hildesheims Laufveranstaltung „Hildesheimsucht den Supersprinter“ für die Hildesheimer Schulen die schnellste Zeit des Tages. Fabian Schweiger gab zu: „100 Meter waren zu lang für mich“. Er war nach 12,27 vor Gazi Siala vom Gymnasium Himmelsthür in 12,35 im Ziel.

Schneller als Schweiger und Siala war allerdings der 100-m-Sieger der Jahrgänge 1995/1996 unterwegs. Lukas Hertwig vom Gymnasium Andreanum sprintete nach 12,22 Sekunden durch die Lichtschranke. Mit ihm stellte ein Fußballer seine Schnelligkeit unter Beweis. Hertwig kickt beim SV Rot-Weiß Wohldenberg in der U17 um Tore und Punkte – nicht als flinker Angreifer, sondern als Mann der Abwehr.

Ein Fußballer siegte auch im Finale der Jahrgänge 1997/1998 über 75 Meter – und das, obwohl er auf Laufschuhe verzichtet hatte. Berdan Yilmaz aus der 8. Klasse der Robert-Bosch-Gesamtschule holte sich, in Strümpfen laufend, den Pokal in 9,79 Sekunden vor Robin Weiss (Geschwister-Scholl-Schule) in 9,85. Berdan Yilmaz, der in der U14 von Hannover 96 spielt, wollte es nicht glauben, dass er auf der roten Kunststoffbahn in Nagelschuhen vielleicht noch schneller gewesen wäre.

Ein nicht unbekanntes Leichtathletiktalent vom MTV Eintracht Borsum gewann das 75-m-Finale der Jahrgänge 1999/2000. Simon Beike von der Michelsenschule siegte in 10,20 vor Sebastian Willke (Josephinum/10,98).

Die mit Abstand schnellste junge Dame des Finaltages war – wie erwartet – Kristin Grebe (Josephinum), die bereits an deutschen Jugendmeisterschaften teilgenommen hat. Über 100m der Jahrgänge 1993/1994 hatte sie auf ihrer Hausbahn nach 13,05 Sekunden im Ziel einen großen Vorsprung vor der Zweiten, Inga Senf von der Marienschule (13,83).

Ganz stark präsentierten sich auch die Finalteilnehmerinnen der Jahrgänge 1995/1996. Den 100-m-Endlauf dominierten bekannte Leichtathletinnen aus Hildesheim. Marie Seidler vom Gymnasium Himmelsthür gewann in 13,25 vor Anabel Knabe (13,67) und Lea Rössig (13,93), beide für das Josephinum laufend.

Eng waren die Entscheidungen in den 75-m-Finals der Jahrgänge 1997/1998 und 1999/2000. Bei den älteren Mädchen hatte Hanna Sauer von der Marienschule in 10,63 die Nase vorn vor den Zwillingen Lea und Janina Eckhart (RBG). In der jüngsten Altersklasse sprinteten mit Elisabeth Wrede (10,95) und Sophia Steinert (11,08) zwei dunkelhäutige Mädchen vom Josephinum als Schnellste über die Bahn, gefolgt von Debbie Buchholz (Renataschule/11,21).

Nach den Einzelfinals wurde zum Abschluss  der Veranstaltung, die Eintracht Hildesheim anlässlich seines 150-jährigen Vereinsjubiläums aus der Taufe gehoben hatte, in den 4x100-m-Staffeln um die Pokale gekämpft. Bei den Jungen und bei den Mädchen siegte das Josephinum.

Eintracht-Vorsitzender Rolf Altmann und Projektleiter Nils Thielen überreichten die von der Sparkasse Hildesheim gestifteten Siegerpokale. Beeindruckt von der Laufveranstaltung zeigte sich Björn Sterzel, der Landestrainer Sprint im Niedersächsischen Leichtathletik-Verband: „Auch ich habe vor etlichen Jahren den Weg vom Fußball zur Leichtathletik gefunden“, sagte er. „Vielleicht haben wir heute den einen oder anderen Jugendlichen gesehen, der Freude am Wettkampfsport auf der Laufbahn gefunden hat.“

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Tagesschnellster über 100 Meter: Tim Kollakowski (Mitte), hier mit Nils Thielen Veranstaltungsleiter, links) und Rolf Altmann (Vorsitzender von Eintracht Hildesheim). Sieger in beiden 4x100-m-Staffeln: Die Teams des Josephinum mit Hermann Strüber (Betreuer, links) und Heiko Wilcke (Trainer, rechts).



10. Mai 2011

HAZ vom 10.05.2011: Josephiner malochen für indische Schulfreunde

Fast alle Schüler des Hildesheimer Gymnasiums haben sich für einen Tag Arbeit gesucht / Der Lohn wird gespendet

Von HENDRIK HEILMANN










"Ich liebe Blumen", sagt Josephinerin Assey Araia. Deshalb arbeitet sie beim "Aktionstag Indien" in der Gärtnerei Brandenburg.
Fotos: Heilmann/Hempen
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Hildesheim. Teller klappern, Kinder lachen und reden durcheinander. Es wird gerade gefrühstückt in der Kindertagesstätte „Regenbogen“ in Lechstedt. Alles ganz normal, und trotzdem gibt es an diesem Tag etwas Besonderes: Die zwölfjährige Sophie Niehsen sitzt mitten in der Kinderschar. Sie ist für einen Tag „Aushilfserzieherin“.

Eigentlich geht sie noch zur Schule. Und zwar in die 6. Klasse des Josephinums. Aber für einen Tag haben sich alle Schüler des Hildesheimer Gymnasiums eine Arbeit gesucht und verdienen Geld. Der Erlös wird ohne Abzüge für die gleichnamige Partnerschule (heißt auch Josephinum) in Indien gespendet. In den vergangenen Jahren sind dabei immer rund 12 000 Euro zusammen gekommen.

Sophie Niehsen hat sich die Kindertagesstätte zum „Arbeiten“ ausgesucht. „Kommst du mit spielen?“, wird sie von Paul (5), Jule (5) und Lilly (6) gefragt. Sophie lässt sich nicht lange bitten, setzt sich mit den Dreien an einen Tisch, und sie spielen das Lernspiel „Eins, vier, viele“. Die erste Runde gewinnt Paul. Sofort beginnen die Vier eine Zweite. Das kommt gut an bei den Kindern: Sie finden es „schön“, dass Sophie da ist und sich mit ihnen beschäftigt. „Mir macht es Spaß, mit Kindern zu spielen“, erklärt die Lechstedterin. Sie war früher auch in dieser Tagesstätte und kennt noch die Erzieherinnen und Leiterin Birgit Brosenius. Auch viele der Kinder sind ihr bekannt. Schon beim Aktionstag für Indien im vergangenen Jahr hat Sophie im „Regenbogen“ gearbeitet.

Auch bei „Räder-Emmel“ arbeitet ein Josephiner. Wegen des schönen Wetters herrschte am Wochenende großer Andrang in dem Hildesheimer Fahrradgeschäft. Deshalb ist es gut für Chef Christian Emmel, dass ihm der 16-jährige Marcel Greve hilft, das Lager aufzufüllen. Das ist im Keller. Dort bietet sich einem ein ungewöhnlicher Anblick: An den Wänden hängen überall nebeneinander neue Fahrräder. Mittendrin steht Marcel. Nachdem er das Lager aufgefüllt hat, soll der Josephiner mithelfen, ein neues Fahrrad zu montieren. „Ich fahre selbst relativ viel Rennrad und bin am Radsport interessiert“, sagt er. Da der Jugendliche häufig etwas bei „Räder Emmel“ kauft, sind ihm die Mitarbeiter nicht ganz unbekannt. Die Arbeit im Fahrradladen ist sein Ding, denn Marcel überlegt, dort ein Praktikum zu machen oder nächstes Jahr wegen des Projekttages wieder zu kommen. Chef Christian Emmel findet das Engagement der Schüler richtig klasse. „Es ist gut, dass sie sich Gedanken machen über Menschen, denen es lange nicht so gut geht wie uns“, sagt Emmel. „Wenn wir hier mal ein kleines Problem haben, meinen wir gleich, die Welt geht unter. Dabei sind das oft gar keine wirklichen Probleme. Man muss doch nur mal nach Indien schauen – da ist teils echte Not.“

Bei Edeka Neukauf in der Geschwister-Scholl-Straße arbeitet Julian Senf (13). Außer ihm sind noch zwei weitere Josephiner in dieser Filiale tätig. In den Jahren zuvor war der 13-Jährige während des Projekttages einmal beim Elektriker und ein anderes Mal im Zoo Hannover. Diesmal rieten ihm seine Eltern, zu Edeka zu gehen. Julian räumt Getränke in Regale ein, vorher musste er fegen und Brötchen verpacken. „Die Mitarbeiter sind freundlich, wenn sie mich einweisen“, erzählt er. „Hände aus den Taschen!“, ermahnt ihn eine Edeka-Kollegin, als er gerade von der HAZ interviewt wird. Julian Senf spurt. Er ist engagiert bei der Sache und will sogar eine halbe Stunde länger machen. „Es ist ja für eine gute Sache.“

„Ich liebe Blumen“, sagt die elfjährige Assey Araia lächelnd. Deshalb arbeitet sie in der Gärtnerei Brandenburg. Ihr macht es Spaß, doch eigentlich will das Mädchen gar nicht Gärtnerin werden. „Letztes Jahr war ich auch hier“, erzählt Assey. Gerade wäscht sie Tische und Töpfe ab, und gleich wird sie die Dekoration an Ort und Stelle bringen. Asseys Familie kauft immer die Blumen bei Brandenburg. Daher kennt das Mädchen auch die Mitarbeiter. Sie selbst hat ebenfalls Blumen bei sich zu Hause. „Ich mag die Farben der Blüten“, sagt sie. Deshalb hat sich Assey sehr gefreut, als sie bei einem Besuch in der Gärtnerei einmal 20 Tulpen geschenkt bekommen hat.

Die meisten Schüler arbeiten an diesem Tag so bis zur Mittagszeit. Doch manche – wie Assey – müssen länger ran. Sie ist vor 15.30 Uhr nicht zu Hause. Doch den Job macht sie gern.

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Julian Senf räumt im Edeka Neukauf Regale ein: „Ist ja für eine gute Sache.“ Sophie Niehsen arbeitet schon zum zweiten Mal im Lechstedter „Regenbogen“. Marcel Greve packt bei Räder-Emmel mit an. Da gibt es einiges zu tun.

 

indientag5Der Jung-Reporter

Auch Hendrik Heilmann ist Josephiner. Er absolvierte seinen Projekttag bei der HildesheimerAllgemeinen Zeitung und wurde gleich richtig gefordert: Der 14-Jährige sollte über seine Schulkollegen eine Geschichte verfassen, wie sie beim „Aktionstag für Indien“ das Geld für die Partnerschule erarbeiteten.

Heilmann war gestern mit Block, Stift und Kamera unterwegs – und erledigte seinen Job professionell. Kein Wunder, schließlich hat der Achtklässler schon erste journalistische Erfahrungen während des Hildesheimer Olympiacamps gesammelt. Dort gehörte er zur Gruppe Jungreporter, die von der HAZ betreut wurden. Eines ist Heilmann heute schon klar: „Später möchte ich einmal Journalist werden.“ Am liebsten bei der schreibenden Zunft. (pen)

09. Mai 2011

HAZ vom 7.05.2011: Özkan: Deutsch-Test kommt zu spät

zkan sozialministerin 2Hildesheim (hei). Niedersachsen überprüft zu spät, ob angehende Schulkinder ausreichend Deutsch sprechen. Das sagte Landessozialministerin Aygül Özkan (CDU) gestern in Hildesheim. „Alle Wissenschaftler sind sich einig, dass wir mit fünf Jahren zu spät dran sind“, sagte Özkan. Sie sprach auf Einladung der Frauen Union vor Elftklässlern im Gymnasium Josephinum.

Die Deutsch-Förderung für Vorschulkinder sei bei ihrer Einführung als Zwangsgermanisierung“ kritisiert worden, erinnerte die Ministerin. Man müsse jedoch Migranten deutlich machen, wie wichtig der Kindergartenbesuch zum Erlernen der Sprache sei, sagte Özkan und verwies auf ihren eigenen Lebenslauf. Die Tochter türkischer Einwanderer kam als Dreijährige in den Kindergarten. „Das war in den 70er Jahren noch sehr ungewöhnlich, aber dadurch war ich bei der Einschulung sprachlich auf dem gleichen Level.“ Eine Kita-Pflicht lehnte Özkan ab. Es gehöre zur Freiheit der Eltern, sich für eine Betreuung zu Hause zu entscheiden.

Aus den Reihen der jungen Zuhörer gab es teils kritische Fragen, etwa zu Ausländer-Stadtteilen, „in denen man abends blöd angemacht wird“, wie die Elftklässlerin Nike klagte. „Wenn man sich in ein Viertel nicht mehr herein traut, ist es zu spät“, sagte Özkan und warb für Integration durch Kennenlernen im Sportverein, bei den Pfadfindern oder bei der Jugendfeuerwehr. Dabei sei es auch Aufgabe der „Mehrheitsbevölkerung“, auf Migranten zuzugehen. „Wer aus der Türkei kommt, kennt zum Beispiel keine Jugendfeuerwehr.“