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Das Bischöfliche Gymnasium Josephinum

Domhof 7 - 31134 Hildesheim - Tel: 05121-1795-0 - Mail: buero@gymnasium-josephinum.de

1200 Jahre Schule am Dom

16. April 2012

HAZ vom 14.04.2012: Die Schülerlotsen sind wieder da

Nach jahrelanger Pause setzt wieder eine Schule auf Selbsthilfe

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Autofahrer stopp! Antonia Horn testet die Warnkelle. Am Montag beginnt ihr Einsatz für jüngere Mitschüler.

Foto: Seidenfaden (HAZ)

 


Hildesheim (ide). Es ist früh am Morgen, als der Job für Antonia Horn beginnt. Energisch tritt die 16-Jährige in ihrer Warnweste auf die Straße und hält den herannahenden Autos die rot-weiße Kelle vor die Windschutzscheibe, die Autos halten sofort an. Das, was heute noch der Test für die 16-Jährige und ihre 15 Mitschüler war, wird ab Montag Ernst. Dann nämlich startet das Schülerlotsen-Projekt am Bischöflichen Gymnasium Josephinum.

Jahrelang hat es nach den Informationen von Oberstudienrätin Claudia Staschewski keine Schülerlotsen mehr in Hildesheim gegeben. Und auch das Projekt am Josephinum entstand eher aus der Not. „Durch die Bauarbeiten am Domhof und der Antoniuskirche gibt es praktisch nur noch den Eingang am Hückedahl, und das ist morgens das reinste Nadelöhr“, beschreibt die Mitorganisatorin das Problem. Da die Verkehrssituation aber gerade dort sehr unübersichtlich sei, habe man die Idee mit den Schülerlotsen entwickelt.

Jeden Morgen werden Dreiergruppen bei Wind und Wetter dafür sorgen, dass die Schüler ungefährdet den Hückedahl überqueren können, nachmittags stehen keine Lotsen als Hilfe zur Verfügung. „Morgens strömen die Schüler zeitgleich zum Josephinum, allerdings ist der Schulschluss für alle unterschiedlich“, erklärt Schulleiter Benno Haunhorst.

Bereits vor den Osterferien wurden die Schülerlotsen von Oberkommissar Michael Hartleib in die Arbeit der Schülerlotsen eingewiesen. „Wichtig ist es, dass man die Geschwindigkeit und den Bremsweg von Autos einschätzen kann“, beschreibt Hartleib einen Teil der Theorie. Der Oberkommissar nimmt aber auch gleich die Mitschüler in die Pflicht: „Es ist wichtig, dass die Schüler die Lotsen unterstützen, indem sie warten, bis der Verkehr angehalten ist. Sonst kann es doch wieder gefährlich werden.“

Unter den 16 Lotsen ist Antonia Horn das einzige Mädchen. „Vielleicht fühlen sich einige komisch dabei, sich hier morgens an die Straße zu stellen“, meint die Zehntklässlerin. Für sie war es aber selbstverständlich, bei dem Projekt dabei zu sein. „Ich finde es nicht schön, dass es hier so gefährlich ist und Kinder auf dem Schulweg gefährdet sind.“ Auch von einigen kleineren Unfällen mit verletzten Schülern habe sie schon gehört. Einen Vorwurf an die Autofahrer will sie aber nicht machen. „Die Straße ist einfach sehr unübersichtlich, und die Autofahrer sehen die Schüler erst spät“, so die 16-Jährige.

Auch für Miles Pieles war es selbstverständlich zu helfen. „Der Schulweg ist hier nicht sicher, und gerade die jüngeren Schüler brauchen einfach noch die Verkehrssicherheit“, meint der 15-Jährige, der hofft, dass die Lotsen auch von den älteren Schülern respektiert werden.

Als Vorbild für weitere Schulen sollen die Lotsen aber nicht unbedingt dienen. Durch Ampeln und Zebrastreifen hätten viele andere Schulen keinen Bedarf, meint Benno Haunhorst. „Wir planen mit den Schülerlotsen auch nur bis zum Ende der Bauarbeiten in zwei Jahren“, sagt der Schulleiter.

23. März 2012

HAZ vom 16.03.2012: Kinder-Designer entwerfen bunte Rucksäcke

Die Klasse 6 c des Josephinums arbeitet an einer besonderen Leinwand / Ab heute im Schaufenster

koffer-koch 1Hildesheim. Wir, die Klasse 6 c des Josephinums, haben unsere eigenen Schulrucksäcke gestaltet. Unsere Ideen haben wir auf eine riesige Leinwand gemalt – und die bringen wir am heutigen Freitag in das Schaufenster des Geschäftes Koffer Koch in der Hildesheimer Fußgängerzone. Und das kam so: DerGeschäfts-Inhaber JensKoch hatte eine Anfrage der Firma Samsonite an uns weitergeleitet. Diese Firma stellt Koffer und Taschen her. Unsere Klasse sollte Schulrucksäcke entwerfen, die uns persönlich und auch anderen gefallen.

Als unsere Kunstlehrerin Sabine Schreiner uns davon berichtete, rief Antonia Bertram: „Super, ich habe schon eine Idee! Ich mache einen blauen Rucksack mit Punkten!“ Und Julian Hess sagte: „Nein, ein echter Jungenrucksack muss her!“

Nicht nur Antonia und Julian hatten viele Ideen, sondern wir alle fingen gleich mit unseren Entwürfen an. Wir sprudelten nur so vor Ideen! Endlich mal Mode machen und selbst etwas designen, jeder nach seinem Geschmack. Wir besprachen im Unterricht, was wichtig ist, wenn man ein Produkt entwickelt: Aussehen, praktische Handhabung und ein Wiedererkennungszeichen!

Jeweils zu zweit gestalteten wir einen Rucksack-Entwurf. Die Firma Samsonite schickte dafür eine zwei Mal zwei Meter große Leinwand. Und mit Pinsel und Acrylfarbe malten wir darauf unsere Rucksäcke. Wir waren begeistert von dieser Aufgabe! Lea Gehler sagte im Gespräch zu Isabell Schindler und Louise Baumann: „So, mein Rucksack ist fertig! Unsere Arbeiten sind echt cool geworden.“ Darauf antwortete Isabell: „Endlich können wir kreativ sein und unsere Ideen für ein Produkt verwirklichen.“ „Ich finde das Projekt echt klasse!“ sagte Louise. So macht Schule Spaß!

Weitere Fotos und Texte vom Rucksack-Projekt der Josephiner findet ihr im Internet bei HAZ Kids!
29. Februar 2012

HAZ vom 29.02.2012: Mit der Tochter des Henkers zum Sieg

Die elfjährige Gesa Heilmann vom Josephium gewinnt den Regionalentscheid des Vorlesewettbewerbs

Hildesheim (hüb). In der Stadtbibliothek ist es mucksmäuschenstill. Keiner der rund 50 Besucher wagt zu husten oder zu rascheln. Nur das Wummern eines Schlagbohrers von der benachbarten Baustelle durchbricht gelegentlich die Ruhe. Gesa Heilmann ist an der Reihe. In ihren Händen hält sie „Die Tochter des Henkers“. Klar und deutlich liest die Elfjährige aus dem historischen Roman von Beatrix Mannel vor. Vertieft in die Seiten, taucht die Josephinerin in die mittelalterliche Welt von Franziska ein, der Tochter des Henkers. Ein wegen ihrer Abstammung ehrloses Mädchen aus dem Odenwald, das in Verdacht gerät, eine Hexe zu sein. Gesa betont an den richtigen Stellen, die wörtlichen Reden trägt sie lebhaft und mit wechselnder Stimme vor.

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Mit dem historischen Roman „Die Tochter des Henkers“ erklimmt Gesa Heilmann das Siegertreppchen beim Regionalentscheid des Vorlesewettbewerbs in der Stadtbibliothek. Fotos: Schlemeyer

 

Die fünfköpfige Jury ist von dem Vortrag überzeugt: Gesa gewinnt den Regionalentscheid des Vorlesewettbewerbs. Seit 1959 organisiert der Börsenverein des Deutschen Buchhandels jährlich den Wettstreit. Mitbegründet von Erich Kästner, steht er unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.Fast 700.000Kinder an rund 7.500 Schulen beteiligen sich bundesweit jedes Jahr.

In Hildesheim sind 15 Schüler angetreten, um zu zeigen, ob sie Herr über die Worte sind. In ihren Schulen konnten sich die Sechstklässler bereits durchsetzen. Ein bisschen nervös sind sie dennoch, manche reiben unruhig mit den Fingern über den Buchrücken, andere lassen den Blick rastlos durch den Raum schweifen. Moderatorin Birgit Tolle von der Buchhandlung Decius versucht den zwölf Mädchen und drei Jungen den Druck zu nehmen: „Ihr seid alle bereits Sieger, denkt daran. Und nicht nur ihr, sondern auch die Jury ist aufgeregt.“

Jeder Teilnehmer muss schließlich vor dem Publikum an einem Tisch Platz nehmen, sein ausgewähltes Buch kurz vorstellen und dann maximal fünf Minuten daraus vorlesen. Ein Trend ist bei der Auswahl der Bücher klar zu erkennen: Fantasyromane, Vampirgeschichten und Krimis gehören zu den Favoriten der Sechstklässler. Das bestätigt auch Tolle: „Fantasy hat einen regelrechten Lese-Boom ausgelöst.“

Als die Schüler loslegen, klappt es doch gut – bei manchen kommen die Worte etwas flüssiger über die Lippen, andere geraten vor Aufregung mal ins Stocken. Doch das Niveau ist hoch, findet Tolle: „Keiner fällt ab.“ Das sei nicht immer so.

Manches Mal, gibt sie zu, habe sie sich gewünscht, dass die Zeit – auch des Kindes zuliebe – endlich vorbeigehen möge. In einem Lese-Stechen mit Tatjana Börker, Jonas Engelking, Gesa Heilmann, Kira Marie König, Laura Koppe und Ole Mattis Klein wartet ein unbekannter

Text auf die Finalisten, den sie vortragen müssen: aus dem Friedhofskrimi „Der Junge, der Gedanken lesen konnte“ von Kirsten Boie, gespickt mit englischen Wörtern. Die Jury achtet auf Lesetechnik und Textgestaltung. Und Gesa beeindruckt die Jury ein zweites Mal.

„Das habe ich nicht erwartet“, sagt die Elfjährige, die sich selber zur Fraktion der „Leseratten“ zählt. Mindestens 100 Bücher nennt die Schülerin ihr Eigen. „Die Konkurrenz ist stark gewesen und ich habe das Gefühl gehabt, mich dauernd zu verlesen.“ Wie gut Gesa liest – das steht nun schwarz auf weiß in der Siegerurkunde. Der Fantasy-Fan fährt nun im Frühjahr zum Bezirks-Wettbewerb und hofft, sich für das Landes-Finale im Mai zu qualifizieren. Das Bundesfinale steigt im Juni.

15. Februar 2012

HAZ vom 15.2.2012: Wasser macht müde Josephiner munter

Gymnasium installiert Trinkwasseranlage in Pausenhalle / Baustein im Gesamtkonzept „Gesunde Ernährung“

Hildesheim (r/hüb). Kostenloses Trinkwasser für alle – das Bischöfliche Gymnasium Josephinum bietet seit Ende Januar seinen Schülern kühles Nass – mit oder ohne Kohlensäure – zum Abfüllen an.

5000 Euro hat die Anlage gekostet, teilt Karin Sander-Pietsch, Vorsitzende des Bistro- und Mensavereins „BiJo“ mit. Anschaffungskosten, Transport und Inbetriebnahme sind davon umfasst. Zusätzlich seien im wasser4Vorfeld noch Anschlüsse für Strom, Wasser und Abwasser an den Standort gelegt worden. Eine Handwerksfirma aus dem Landkreis habe diese Arbeiten gesponsert.

„Ganz besonders Kinder und Jugendliche haben einen erhöhten Bedarf an Wasser“, sagt Sander-Pietsch. Doch die Schüler würden nicht häufig genug trinken – vor allem in der Schule. Die Folge: Unkonzentriertheit und Müdigkeit.

Mit dem Aufstellen des neuen Wasserspenders aus Edelstahl, der über drei Zapfhähne verfügt, will die Schule diesem Zustand entgegenwirken. „Die Kinder und Jugendlichen bringen morgens einfach ihre leeren Trinkflaschen mit zur Schule und haben dort in der Pausenhalle jederzeit die Möglichkeit sich naturrein gefiltertes Wasser abzufüllen.“ Auf diese Weise werde nicht nur zur regelmäßigen Flüssigkeitszufuhr animiert, sondern auch das Gewicht im Ranzen reduziert. Das Angebot werde von den Schülern begeistert aufgenommen, nach wenigen Tagen sei die komplette Erstlieferung an Trinkflaschen im Schulbistro ausverkauft gewesen. An drei Zapfhähnen können die Schüler des Josephinums Trinkwasser tanken (siehe Foto).

Initiiert wurde dieses Vorhaben vom gemeinnützigen Bistro- und Mensaverein  des Josephinums, der mit der Trinkwasseranlage einen weiteren Baustein im Gesamtkonzept „Gesunde Ernährung“ gesetzt hat. Unterstützung bei dem Vorhaben erhält der Verein von den Eltern, dem Freundeskreis der Josephiner, dem Verein der ehemaligen Josephiner, dem Kollegium, der Schulleitung und Sponsoren.