Es scheint, dass die Ausführung von JavaScript in Ihrem Browser deaktiviert ist oder verhindert wird (z.B. durch NoScript).
Bitte aktivieren Sie JavaScript um alle Funktionen der Website nutzen zu können!
slider00.jpg slider00000001.jpg slider0000001.jpeg slider000001.jpeg slider00001.jpeg slider0001.jpeg slider01.jpg slider02.jpg slider03.jpg slider14.jpg slider16.jpg slider18.jpg slider20.jpg slider22.jpg slider23.jpg slider24.jpg slider25.jpg slider26.jpg slider27.jpg slider28.jpg slider29.jpg slider30.jpg slider31.jpg slider32.jpg slider33.jpg slider34.jpg

Das Bischöfliche Gymnasium Josephinum

Domhof 7 - 31134 Hildesheim - Tel: 05121-1795-0 - Mail: buero@gymnasium-josephinum.de

1200 Jahre Schule am Dom

16. Dezember 2012

HAZ vom 13.12.2012: „Dreizehn“ für das Jahr 2013


kalender 201313 grüne Säulen hat der Turm auf dem Bild „Tower 13“ von Moritz Fürmeier und Sönke Breitmeyer. Die beiden Sechstklässler haben im Kunstunterricht des Josephinums gemeinsam ein Bild gemalt. „Die Zusammenarbeit war sehr gut“, sagt Moritz. Künstlerische Differenzen gab es für die zwei Jungen nicht, im Gegenteil: „Es war lustig und hat Spaß gemacht“, berichtet Sönke.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen und wurde jetzt von den Kunstlehrern für den Kalender ausgewählt, den das Josephinum jährlich zusammen mit dem Lions Club Hildesheim herausgibt. Ein Motto hat der Kalender dieses Jahr nicht, der Titellautet schlicht „Dreizehn“.

Kunstlehrer Peter Franke freut sich über die große Vielfalt der Bilder. „Von Landschaftsbildern bis Fotografie ist alles dabei“, sagt Franke. Schüler von der fünften bis zur zwölften Klasse sind vertreten. Seit zwölf Jahren trägt der Lions Club die Druckkosten, der Erlös kommt der indischen Partnerschule zugute. „Dieses langfristige Projekt mit lokalem und internationalem Bezug ist uns sehr wichtig“, betonte Reiner Verwiebe vom Lions Club. Glücklich zeigte sich auch Schulleiter Benno Haunhorst, der die „tolle Leistung“ der Schüler hervorhob. (lau)

16. Dezember 2012

Kirchenzeitung vom 9.12.2012: Zwischen Luther und Vinzenz von Paul

Reformationstag und Allerheiligen werden am Josephinum ökumenisch gestaltet

Hildesheim. Das Bischöfliche Gymnasium Josephinum hat sich entschlossen, die beiden Feiertage „Reformation" und „Allerheiligen" gemeinsam zu begehen.

Die Schüler sollen an einem dieser Tage die Chance erhalten, sich mit dem Lebensbild und der Lebensleistung von Christen in aller Welt zu beschäftigen. Diese Horizonterweiterung kann zu der Einsicht führen, dass die weltwei­te Kirche eine ständige Erneue­rung braucht, die immer wieder von „heiligen Menschen" in Gang gesetzt wurde und wird.

Unter dem Thema „Kirche (n) in Bewegung" beginnt der Vormittag mit zwei ökumenischen Gottes­diensten, die auf die jeweilige Altersstruktur der Schüler abge­stimmt sind und von diesen auch mit vorbereitet werden sollten.

Am darauf folgenden Vormit­tag findet ein Projektunterricht im Klassenverband statt. Die einzelnen Klassen können aus einem ausgearbeiteten Pool eine Thematik beziehungsweise einen Referenten auswählen.

Hilfestellungen für die Fachlehrer

Die bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass es notwendig ist, von einer Gruppe verantwort­licher Lehrer eine gewisse Vorar­beit leisten zu lassen. So muss zum Beispiel ein Angebot an Auswahl­möglichkeiten erstellt werden, da­mit Kollegen aus Fachbereichen, die mit religiösen Themen nicht so vertraut sind, Hilfestellungen und Anregungen bekommen. Auch ist es nötig, vorher die Bereitschaft bestimmter Personen und Einrich­tungen abzufragen.

Die jeweiligen Themenbereiche beziehen sich auf kanonisierte und nicht-kanonisierte Heilige, geist­liches Leben, Weltkirche, interre­ligiösen Dialog, Mission, Kirche und Ökologie, Migrationsprob­lematik, Christen in der Politik.

Dieser Vormittag wird jeweils von einem Klassenlehrer und einem weiteren Kollegen beglei­tet. Falls sich eine kreative Ge­staltung anbietet, findet sie ihren Platz im Klassenraum. Es besteht auch die Möglichkeit für die Klas­sen, die Schule zu verlassen und Einrichtungen zu besuchen.

So beschäftigt sich eine Klasse beispielsweise mit dem Leben und Wirken Martin Luthers, während eine andere das Mutterhaus der Vinzentinerinnen gegenüber un­serer Schule besucht: Dort setzen sich die Schüler mit dem heiligen Vinzenz von Paul und seinem Werk auseinander.

In der Oberstufe Vortrag und Diskussion

Die beiden Jahrgänge der Ober­stufe hören nach dem Gottes­dienst einen der Thematik ent­sprechenden Vortrag einer Per­sönlichkeit aus dem kirchlichen und/oder politischen Bereich. Anschließend findet eine Podi­umsdiskussion mit dem Refe­renten statt. Als ein renommierter Redner sei hier der emeritierte Landesbischof Horst Hirschler ge­nannt, der über Heilige aus evan­gelischer Sicht gesprochen hat.

Die Durchführung des Projekt­tages durchbricht den normalen Schulalltag und hebt die Be­sonderheit der kirchlichen Fei­ertage im evangelischen wie katholischen Bereich hervor. Das ist umso wichtiger, als diese Feiertage immer mehr der ge­sellschaftlichen Säkularisierung anheimfallen. Die Reaktion der Schülerschaft ist insgesamt posi­tiv und trägt insofern Frucht, als der „andere" Unterricht auf eigene Weise Neues der jeweils „alten" kirchlichen Erfahrungsräume ver­mittelt.

                                                                         Sr. Raphaela Gentemann, Kathrin Stoebe
27. November 2012

HAZ vom 17.11.2012: Semih Cem Tuncay erhält Stipendium


Hildesheim (r/apm). Der Hildesheimer Schüler Semih Cem Tuncay ist in das Sti­pendienprogramm der Initiative „Start" aufgenommen worden. Der 14-Jährige besucht die neunte Klasse des Gymna­siums Josephinum. Semih Cem wurde in Hildesheim geboren, seine Familie stammt aus der Türkei. Er ist Mitglied der Schüler­vertretung, Mitglied des Schulorchesters und leistet ehrenamtlich Hausaufga­benhilfe in der Türkischen Gemeinde. Die Initiative hat in diesem Jahr 14 Jugendliche aus Niedersachsen in das Stipendienprogramm für Schüler mit Migrationshintergrund aufgenommen. Die Stipendiaten erhalten auf ihrem Weg zum Abitur materielle und ideelle Förde­rung im Bildungsbereich.
26. November 2012

HAZ vom 24.11.2012: Josephiner für Schwarz-Gelb


SPD bei Testwahl vorn, doch für Rot-grün reicht es nicht / FDP punktet gegen Gesamtschulen
 wahl 2012

















186 Stimmen landen in der Box – am Ende landet die FDP einen Überraschungserfolg bei den Oberstufenschülern. Foto: Moras

Hildesheim (hei). Die meisten von ihnen dürfen am 20. Januar noch nicht wählen. Sie sind zwischen 16 und 19 Jahren alt, besuchen die Oberstufe des Gymnasiums Josephinum. Gestern Nachmittag griffen sie zu Stift und Stimmzettel und gaben bei einer Test-Wahl ihre Stimmen ab. Das Ergebnis ist durchaus überraschend: Geht es nach den Oberstufenschülern, darf die schwarz-gelbe Koalition unter David McAllister weiterregieren.

Zwar liegt die SPD mit 27 Prozent in der Schülergunst vor der CDU (24 Prozent) – doch für die sozialdemokratische Wunsch-Koalition mit den Grünen (16 Prozent) reicht das nicht. Die Überraschung des Nachmittags: Die Liberalen, derzeit kleiner Koalitionspartner in Hannover, springen auf sensationelle 22 Prozent und liegen somit nur knapp hinter der CDU. Die Linken hingegen fliegen aus dem Landtag, die Piraten kommen nicht hinein.

Unvorbereitet gingen die Josephiner nicht in ihre Wahl: Eineinhalb Stunden lang hörten sie sich die Argumente an, die sechs Landtagskandidaten bei einer Podiumsdiskussion im Foyer ihrer Schule vortrugen. Als Stimmenfänger erwies sich dabei FDP-Generalsekretär Gero Hocker. Vor der Debatte kam seine Partei bei den Schülern auf magere drei Prozent – als Hocker das Podium wieder verließ, hatte er das Ergebnis um 20 Prozentpunkte nach oben getrieben. Vor allem sein Bekenntnis zum Gymnasium kam gut an. Die Gesamtschule sei falsch, nur das mehrgliedrige Schulsystem entspreche den Begabungen, Neigungen und Fähigkeiten der Schüler, sagte Hocker. „Der naive Glaube, dass starke und schwache Schüler gemeinsam am besten lernen, weil sie sich gegenseitig helfen, ist doch längst widerlegt.“

Bernd Lynack (SPD) und Ottmar von Holtz (Grüne) widersprachen – am vehementesten warb jedoch der Piraten-Kandidat Ortwin Regel für die Gesamtschule. Er blickte auf seine eigene Zeit im Andreanum zurück: „Das war natürlich sehr gemütlich: Schüler mit Migrationshintergrund gab es kaum und man konnte sich ein bisschen als gesellschaftliche Elite fühlen“, sagte Regel, „aber das geht auf Kosten des Rests der Gesellschaft.“ Auch beim zweiten großen Bildungsthema, den Studiengebühren, stellten sich CDU und FDP gegen die anderen Parteien. „Ihr wollt an gut ausgestatteten Hochschulen studieren“, lockte Frank Wodsack – das sei aber nur mit Studiengebühren möglich. An der Uni Hildesheim etwa machten die Beiträge der Studenten zwölf Prozent des Etats aus. Hocker sah gar eine „soziale Schieflage“, wenn die Krankenschwester über ihre Steuern das Studium des Chefarztes finanziere. Die anderen Parteien hielten dagegen, Differenzen zeigten sie lediglich in der Frage, wie schnell die Gebühren abgeschafft werden sollen, ob zum Wintersemester 2014 (SPD) oder sofort (Linke).

Für die Hildesheimer Landtagskandidaten war es (nach einem Abend vor Studenten an der Uni) der zweite gemeinsame Podiumsauftritt. Vor den Schülern konnten sie ihre Argumente testen und am eigenen Auftreten üben – dieses Mal punktete allerdings vor allem der FDP-Landtagsprofi Hocker, der für seinen Hildesheimer Parteifreund Dieter Behl eingesprungen war. Dass der CDU-Kandidat Wodsack im Laufe der Debatte um zehn Prozentpunkte absackte, führte er auf sein Einstehen für Studiengebühren zurück. Auge in Auge mit lauter potentiellen Studenten habe es eine andere Position natürlich leichter, sagte er. „Aber da muss man den Mut zur Wahrheit haben.“ Am Nikolaustag treffen erneut sechs Landtagskandidaten aufeinander – dann stellen sie sich den Oberstufenschülern des Goethegymnasiums.

wahl 2012 grafik