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Das Bischöfliche Gymnasium Josephinum

Domhof 7 - 31134 Hildesheim - Tel: 05121-1795-0 - Mail: buero@gymnasium-josephinum.de

1200 Jahre Schule am Dom

31. Mai 2021

HAZ vom 31.05.2021: Josephiner wird Dritter beim Bundesfinale von Jugend forscht

 

Ole Benstem freut sich über einen dritten Platz bei Jugend forscht.                                                       Foto: Max Lautenschlaeger

 

Auf dem Treppchen: Ole Benstem

Hildesheim/Heilbronn. Ole Benstem (18) vom Gymnasium Josephinum in Hildesheim hat den dritten Platz beim Bundesfinale von Jugend forscht erreicht – mit einer offenbar galaktisch guten Leistung. Der Wettbewerb fand wegen der Corona-Pandemie zum ersten Mal in seiner 56-jährigen Geschichte nur online statt und wurde vom Science Center experimenta in Heilbronn mit ausgerichtet. Die Siegerehrung übernahm am Sonntag Bundesbildungsministerin Anja Karlicek – ebenfalls über das Internet.


Der Josephiner hatte im März den Niedersächsischen Landesentscheid gewonnen und sich dadurch für das Bundesfinale qualifiziert. Der 18-Jährige trat in der Kategorie Geo- und Raumwissenschaften an – und zwar mit einer Untersuchung von „astronomischen Seeings durch Aperturfotometrie von Strichspuren“, so der offizielle Titel.

Darum geht es in der Arbeit

Was sich hinter den Fachbegriffen verbirgt, erläutert die Stiftung Jugend forscht so: „Fotografiert man Sterne in Langzeitaufnahme, ohne die Kamera astronomisch nachzuführen, hinterlassen die Himmelskörper auf dem Bild Strichspuren. Da diese den zeitlichen Verlauf der sichtbaren Helligkeit des betreffenden Sterns widerspiegeln, lässt sich anhand der Spur für jeden Zeitpunkt das sogenannte Seeing, also das Maß der Bildunschärfe durch Luftunruhe, ermitteln. Ole Benstem analysierte entsprechende Himmelsaufnahmen mit einer selbst entwickelten Software. Auf Basis seiner Daten lassen sich Sternfotos digital korrigieren, indem die für jeden Aufnahmezeitpunkt bekannten Störungen durch die Erdatmosphäre passgenau herausgefiltert werden können. Damit lassen sich Helligkeit und Position von Himmelskörpern trotz der unruhigen Lufthülle der Erde noch präziser bestimmen.“

03. Mai 2021

HAZ vom 4.5.2021: Schulfusion verschiebt sich um mindestens ein Jahr

Hildesheim. Die geplante Verschmelzung von Josephinum und Marienschule ist auf den 1. August 2022 verlegt worden / Kolleggebäude wird wohl verkauft




Das Josephinum auf dem Domhügel soll mit der Marienschule zusammengelegt werden. Foto: Chris Gossmann (Archiv)

Die geplante Zusammenlegung der beiden katholischen Gymnasien Josephinum und Marienschule verschiebt sich voraussichtlich um ein Jahr. Das hat der Sprecher des Bistums Hildesheim, Volker Bauerfeld, auf Anfrage der HAZ bestätigt.

Ursprünglich sollten das Bischöfliche Gymnasium neben dem Dom sowie die ehemalige Mädchenschule aus dem Brühl zum August 2021 fusionieren. Doch dieser Zeitplan sei vor allem vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie inzwischen nicht mehr zu halten, erklärt Bauerfeld. Als realistisches Datum für eine Fusion nennt er jetzt den 1. August 2022. „Und auch dies ist eine äußerst sportliche Perspektive“, sagt er.

Der Sprecher verweist aber gleichzeitig darauf, dass das Bistum die Termin-Verschiebung nicht als „echte“ Verzögerung auffasse. „Wir hatten ja beim 1. August 2021 immer vom frühestmöglichen Termin gesprochen“, so Bauerfeld.

Bischof Heiner Wilmer hatte vor fast einem Jahr die Marschroute ausgegeben, die Fusion so schnell wie möglich zu vollziehen. Allerdings sind vorab viele Detailfragen zu klären. Dazu zählen die aufwändigen Arbeiten im Brühl, die die teilweise sanierungsbedürftigen Gebäude der Marienschule in den Bestzustand versetzen sollen, aber auch Fragen nach den Orten, an denen die späteren Jahrgänge dann lernen sollen.

Klar ist, dass sich das Bistum nach Abschluss der Fusion und der damit einhergehenden Umbauten an der Marienschule aus dem Kolleggebäude zurückziehen will. Das Gebäude befindet sich im Eigentum des Bistums und würde wohl nach Abschluss der Fusion verkauft werden, wie Bauerfeld bestätigt.

Vorher sei dies aber nicht möglich. „Schließlich brauchen wir es bis dahin ja auch noch“, sagt Stephan Speer. Der heutige Direktor des Bischöflichen Gymnasiums Josephinum ist bereits als neuer Leiter des fusionierten Groß-Gymnasiums vorgesehen. Speer ist ganz froh darüber, dass die Zusammenlegung noch etwas auf sich warten lässt. „Das gibt uns die Möglichkeit, sie noch gründlicher vorzubereiten.“

Neben der Frage nach der Person an der Spitze steht vor allem die nach dem neuen Namen im Vordergrund. „Die Namensgebung ist eine Sache, die beim Bischof liegt“, sagt Bauerfeld. Die Schulen selbst, so Speer, hätten an dieser Stelle kein Mitspracherecht.

 

 

27. März 2021

HAZ vom 26.03.2021: Josephiner erreicht Bundesfinale

Ole Benstem wird Landessieger bei "Jugend forscht"

 

Schon lange bei Jugend forscht aktiv: Ole Benstem 2018 mit zwei Mitschülerinnen. Foto: Archiv/HAZ

 

Von Thomas Wedig

Das Bischöfliche Gymnasium Josephinum ist wieder einmal beim Bundesfinale des Wettbewerbs Jugend forscht vertreten: Ole Benstem (18) ist als Niedersächsischer Landessieger ausgezeichnet worden – und hat damit das Ticket für das Finale auf Bundesebene in der Tasche. Das wird allerdings zwischen dem 26. und 30. Mai nur online ausgetragen – wie schon das Landesfinale, das von der Technischen Universität Clausthal organisiert wurde.

Mit dem Sieg des 18-Jährigen setzt sich eine Erfolgsgeschichte fort: Das Josephinum war in den vergangenen Jahren mehrfach in Folge beim Bundesfinale am Start. Ole Benstem holte den Landestitel jetzt in der Kategorie Geo- und Raumwissenschaften. Beschäftigt hat er sich mit einem astronomischen Phänomen namens Seeing. Ein kompliziertes, anspruchsvolles Thema, das von der Stiftung Jugend forscht so zusammengefasst wird: Es geht um Messfehler bei der Bestimmung von Helligkeit und Position eines Sterns, die durch Luftunruhen verursacht werden. Seine Beobachtungsdaten wertete der Schüler mit einer eigenen Software aus.

Beim Landesfinale stellten 71 junge Forscherinnen und Forscher insgesamt 45 Projekte vor. Zwölf von ihnen qualifizierten sich in unterschiedlichen Kategorien für das Bundesfinale, mit dem der 56. Wettbewerb endet. Die Endrunde wird von der Stiftung Jugend forscht zusammen mit dem Science Center experimenta aus Heilbronn als Bundespate ausgerichtet.

 

24. Februar 2021

HAZ vom 23.02.2021: Vogelpastor Ewald Bürig ist gestorben

Seine Naturfotos machten den Josephiner berühmt

 

Von Marita Zimmerhof

Als Pfarrer hat sich Ewald Bürig um das Wohl der Menschen gekümmert. Sein Herz schlug aber auch für die Natur: Schon vor Gründung des Ornithologischen Vereins (OVH) am 23. März 1953 gehörte er einem Arbeitskreis um den Josephinum-Lehrer und ersten OVH-Vorsitzenden Paul Feindt an. Die jungen Leute verstanden sich als Feldforscher, die beobachteten, kartierten, auswerteten. Bürig wurde OVH-Gründungsmitglied, war wegen seiner Fachkenntnisse und seiner faszinierenden Tierfotos schließlich weithin als Vogelpastor bekannt.  Am Wochenende ist er im gesegneten Alter von 95 Jahren gestorben.

Ewald Bürig, geboren am 5. Oktober 1925, stammt aus einem streng katholischen Elternhaus, mit seiner Zwillingsschwester wuchs er am  Moritzberg auf. 1942 wurde er zur Marine eingezogen, 1945 kehrte er ins zerstörte Hildesheim zurück und legte seine Abiturprüfung am Josephinum ab. In Paderborn und am Hildesheimer Priesterseminar studierte er Theologie, am 9. März 1952 wurde er in Sankt Godehard   zum Priester geweiht.

Stationen seiner seelsorgerischen Arbeit waren Herrenhausen, Bockenem, Bremerhaven, Goslar, Bad Harzburg, Liebenburg, Bad Salzdetfurth, über 33 Jahre war er Militärseelsorger für die Luftwaffen-Garnison in Goslar. Dafür wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz  und dem Ehrenzeichen der Bundeswehr in Gold ausgezeichnet. Nach seinem Eintritt in den Ruhestand im Jahr 2001 zog Bürig nach Sorsum, wo er noch lange als Ruhestandsgeistlicher und Präses der Kolpingsfamilie aktiv war.

Seine Leidenschaft für Ornithologie machte ihn weithin bekannt: Mit 45 Beiträgen allein für den Hildesheimer Heimatkalender wurde er der dienstälteste Autor, auch in vielen anderen Publikationen meldete sich Bürig zu Wort. Mit schier endloser Geduld gelang es ihm, einmalige Naturfotos von faszinierender Schönheit zu machen. 2013 gehörte er zu den Fotografen, die in einer Ausstellung zum 60. OVH-Geburtstag im Rathaus ausstellen durften. Am Sonntag hat sich sein Lebenskreis geschlossen.