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Das Bischöfliche Gymnasium Josephinum

Domhof 7 - 31134 Hildesheim - Tel: 05121-1795-0 - Mail: buero@gymnasium-josephinum.de

1200 Jahre Schule am Dom

Dienstag, 04. Mai 2021 09:00

HAZ vom 4.5.2021: Schulfusion verschiebt sich um mindestens ein Jahr

Hildesheim. Die geplante Verschmelzung von Josephinum und Marienschule ist auf den 1. August 2022 verlegt worden / Kolleggebäude wird wohl verkauft




Das Josephinum auf dem Domhügel soll mit der Marienschule zusammengelegt werden. Foto: Chris Gossmann (Archiv)

Die geplante Zusammenlegung der beiden katholischen Gymnasien Josephinum und Marienschule verschiebt sich voraussichtlich um ein Jahr. Das hat der Sprecher des Bistums Hildesheim, Volker Bauerfeld, auf Anfrage der HAZ bestätigt.

Ursprünglich sollten das Bischöfliche Gymnasium neben dem Dom sowie die ehemalige Mädchenschule aus dem Brühl zum August 2021 fusionieren. Doch dieser Zeitplan sei vor allem vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie inzwischen nicht mehr zu halten, erklärt Bauerfeld. Als realistisches Datum für eine Fusion nennt er jetzt den 1. August 2022. „Und auch dies ist eine äußerst sportliche Perspektive“, sagt er.

Der Sprecher verweist aber gleichzeitig darauf, dass das Bistum die Termin-Verschiebung nicht als „echte“ Verzögerung auffasse. „Wir hatten ja beim 1. August 2021 immer vom frühestmöglichen Termin gesprochen“, so Bauerfeld.

Bischof Heiner Wilmer hatte vor fast einem Jahr die Marschroute ausgegeben, die Fusion so schnell wie möglich zu vollziehen. Allerdings sind vorab viele Detailfragen zu klären. Dazu zählen die aufwändigen Arbeiten im Brühl, die die teilweise sanierungsbedürftigen Gebäude der Marienschule in den Bestzustand versetzen sollen, aber auch Fragen nach den Orten, an denen die späteren Jahrgänge dann lernen sollen.

Klar ist, dass sich das Bistum nach Abschluss der Fusion und der damit einhergehenden Umbauten an der Marienschule aus dem Kolleggebäude zurückziehen will. Das Gebäude befindet sich im Eigentum des Bistums und würde wohl nach Abschluss der Fusion verkauft werden, wie Bauerfeld bestätigt.

Vorher sei dies aber nicht möglich. „Schließlich brauchen wir es bis dahin ja auch noch“, sagt Stephan Speer. Der heutige Direktor des Bischöflichen Gymnasiums Josephinum ist bereits als neuer Leiter des fusionierten Groß-Gymnasiums vorgesehen. Speer ist ganz froh darüber, dass die Zusammenlegung noch etwas auf sich warten lässt. „Das gibt uns die Möglichkeit, sie noch gründlicher vorzubereiten.“

Neben der Frage nach der Person an der Spitze steht vor allem die nach dem neuen Namen im Vordergrund. „Die Namensgebung ist eine Sache, die beim Bischof liegt“, sagt Bauerfeld. Die Schulen selbst, so Speer, hätten an dieser Stelle kein Mitspracherecht.