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Das Bischöfliche Gymnasium Josephinum

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1200 Jahre Schule am Dom

Donnerstag, 31. Januar 2019 13:24

HAZ vom 31.01.2019: Schon am Josephinum liebte er die Biologie

Prof. Dr. Frank Ordon wird Präsident des Julius-Kühn-Instituts

Von Marita Zimmerhof

Prof. Dr. Frank Ordon  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Prof. Dr. Frank Ordon (rechts) erhält in Berlin von Staatssekretär Dr. Hermann Onko Aeikens seine Ernennungsurkunde zum Präsidenten des Julius-Kühn-Instituts.
Foto: Julius-Kühn-Institut


Hildesheim / Berlin. Der gebürtige Hildesheimer Prof. Dr. Frank Ordon ist zum neuen Präsidenten des Julius-Kühn-Instituts (JKI) ernannt worden. In Berlin überreichte ihm Dr. Hermann Onko Aeikens, Staatssekretär des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft, die Ernennungsurkunde. Ordon war bislang JKI-Vizepräsident.

Das Julius-Kühn-Institut mit Hauptsitz in Quedlinburg ist das Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen, es beschäftigt 1200 Mitarbeiter in 17 Fachinstituten an zehn Standorten und ist damit die größte zum Landwirtschaftsministerium gehörende Bundesforschungseinrichtung. Es berät die Politik und forscht selbst in den Bereichen Pflanzenbau, Züchtung, Pflanzen-, Bienen- und Vorratsschutz sowie Pflanzengesundheit.

International bekannt wurde Ordon vor allem durch seine Forschung zu genetischen Grundlagen und der züchterischen Nutzung von Kulturpflanzen, die gegen Krankheitserreger oder Trockenheit besonders widerstandsfähig sind. Seit Gründung des Instituts im Jahr 2008 leitete der Agrarwissenschaftler das dortige Fachinstitut für Resistenzforschung und Stresstoleranz. Schon in der Bundesanstalt für Züchtungsforschung, die 2008 Teil des JKI wurde, war er seit 2002 Leiter des Instituts für Epidemiologie und Stresstoleranz. Gerade der extrem trockene Sommer im vergangenen Jahr hat noch einmal deutlich gemacht, wie aktuell und wichtig seine bisherigen Forschungen sind.

Ordon gilt als wissenschaftlich sehr gut vernetzt, ist in zahlreichen Gremien und Organisationen tätig. So repräsentiert er Deutschland im Research Committee der Wheat Initiative, einer internationalen Forschungsinitiative zur Verbesserung des Brotgetreides Weizen. Zudem ist er Mitglied in internationalen und nationalen wissenschaftlichen Beiräten, ist Mitglied im Redaktionsbeirat internationaler Zeitschriften oder deren Herausgeber.

Geboren wurde Ordon am 17. Mai 1963 in Hildesheim. Er wuchs in Bad Salzdetfurth auf und besuchte in Hildesheim das Josephinum. Schon damals war im Biologie-Leistungskurs sein Interesse für Pflanzen riesig; nach dem Abitur 1982 ging er nach Gießen, studierte wegen der größeren Praxisnähe aber Agrarwissenschaften mit Fachrichtung Umweltsicherung. In Gießen promovierte und habilitierte er sich auch. Seit 2004 lebt er mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern in Goslar, zu Hildesheim hat er aber immer noch viele private und familiäre Kontakte.

Als Schwerpunkte seiner künftigen Arbeit als Präsident am JKI sieht er die Anpassung von Kulturpflanzen an den Klimawandel, den Erhalt und die Förderung der Biodiversität, die Verbesserung der Resistenz von Kulturpflanzen gegen Krankheiten. Aber auch die Digitalisierung der Landwirtschaft sowie die Begleitung der Ackerbaustrategie der Bundesregierung, die im März 2019 erscheint, liegen ihm am Herzen.