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Das Bischöfliche Gymnasium Josephinum

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1200 Jahre Schule am Dom

Sonntag, 06. April 2014 18:06

HAZ vom 1.04.2014: Sterne stehen für die Jungforscher günstig

Beim Landeswettbewerb „Schüler experimentieren“ in Oldenburg sichern sich die Hildesheimer zwei erste Preise

Anton MOntag und Anna Oelve

 

 

 

 

 

 

Anna Oelve und Anton Montag haben sich mit der Struktur des Asteroidengürtels beschäftigt - und damit den Landessieg in ihrem Fachgebiet geholt.                           Foto: Lehmkühler

 Hildesheim (ha). Nach dem erfolgreichen Auftritt der Hildesheimer „Jugend forscht“-Regionalsieger beim Landeswettbewerb in Clausthal-Zellerfeld haben nun auch die Minis bei „Schüler experimentieren“ abgeräumt: In Oldenburg gab es für sie gleich zwei erste Preise. Im Fachgebiete Mathematik machte das Mathe-Supertalent Maria-Sophie Stolte von der Marienschule alles klar, in den Geo- und Raumwissenschaften sind die beiden Josephiner Anton Montag und Anna Oelve die Nummer eins in Niedersachsen. Dazu kommen außerdem zwei zweite Plätze, ein Sonderpreis für den schönsten Stand und ein Sonderpreis von Siemens.
Landesweit hatten fast 800 Mädchen und Jungen im Alter von 9 bis 14 Jahren in der Juniorensparte von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb teilgenommen. Aber nur 41 Forscherteams mit zusammen 81 Schülern schafften es in den Landesentscheid. Dieter Kubisch, der Hildesheimer Regionalleiter, hatte insgeheim gehofft, dass aus dem sowohl zahlenmäßig als auch qualitativ starken Hildesheimer Team ein Platz ganz oben auf dem Treppchen drin sein könnte. Dass es nun gleich so viele Preise geworden sind, überrascht und freut ihn ganz besonders.
Schließlich ist es sein letztes Wettbewerbsjahr, weil der Lehrer im Sommer in den Ruhestand geht und deshalb auch die Leitung von „Jugend forscht“, die er seit Bestehen der hiesigen Regionalrunde innehat, im nächsten Jahr in andere Hände abgeben wird. Sein Motto „in der Breite arbeiten wir als Jury pädagogisch und wirken helfend und fördernd, aber in der Spitze legen wir qualitativ klare Wettbewerbsmaßstäbe an“ sieht er nach den Resultaten der Landesrunde bestätigt.
Marie-Sophie Stolte war schon im vergangenen Jahr Landessiegerin geworden.Während viele Kinder mit Zahlen nur wenig anfangen können, liebt es das 13-jährige Mädchen aus Algermissen, sogar noch in der Freizeit den Geheimnissen von Zahlen nachzuspüren. Dieses Mal beschäftigte sie sich mit dem Einmaleins und fand eine Reihe Gesetzmäßigkeiten, die selbst Mathelehrer staunen ließen.
Anton Montag und Anna Oelve, beide sind 14 Jahre alt, haben im wahrsten Wortsinn nach den Sternen gegriffen und sich mit der Struktur des Asteroidengürtels beschäftigt. Ihr Betreuungslehrer, Arndt Latußeck, hat als Schüler übrigens selbst mit Astro-Themen brilliert.
Ein zweiter Platz ging an Thomas Senker (13) aus Hildesheim und Till Wehling (12) aus Lühnde. Die beiden Schüler der Robert-Bosch-Gesamtschule wollten herausfinden, was man alles mit einem Magneten und einer Spule anstellen kann und bauten eine innovative Elektrowaage. Der andere zweite Platz ging an zwei Schüler aus Springe, die ebenfalls in Hildesheim angetreten waren.
Einen Sonderpreis für den schönsten Stand heimsten Tyronne Ismael (11) aus Algermissen und Yannick Schlote (12) aus Wettbergen ein. Die beiden RBG-Schüler hatten in einem Jahr Bauzeit eine „Fußballmaschine“ mit einem hydraulischen Bein konstruiert, um die Flugbahn von Fußbällen genau berechnen zu können. Schon in Hildesheim war die Präsentation von allen Teilnehmern zum schönsten Stand der Regionalrunde gewählt worden.
Ein von der Siemens AG gesponserter Sonderpreis „Die smarte Stadt“ ging an die drei Robert-Bosch-Gesamtschüler Heinrich Kohlenberg (13) aus Sorsum, Justus Eggerstedt (12) aus Hildesheim und Justin Klemenz (11) aus Emmerke. Das Trio hatte sich mit „Stauproblemen vor Hildesheim auf der B1“ beschäftigt und überlegt, wie man den Verkehr durch eine geänderte Verkehrsführung flüssiger machen kann.
„Mit viel Engagement haben sich die Schüler neben ihren schulischen Aufgaben intensiv ihrem Projekt gewidmet. Der Aufwand hat sich gelohnt“, sagte Landeswettbewerbsleiter Dr. Daniel Osewold bei der Preisverleihung im Oldenburgischen Staatstheater. Die Sieger konnten sich über Geld- und Sachpreise
freuen. Die ersten Plätze wurden mit je 150 Euro dotiert, darüber hinaus gab es Sonderpreise wie Abos für Fachzeitungen oder einen Besuch des Phaeno in Wolfsburg.