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Das Bischöfliche Gymnasium Josephinum

Domhof 7 - 31134 Hildesheim - Tel: 05121-1795-0 - Mail: buero@gymnasium-josephinum.de

1200 Jahre Schule am Dom

30. Mai 2017

HAZ vom 30.05.2017: Zwei Priester werden geweiht

Fabian Boungard ist Ex-Josephiner

Fabian Boungard                                                                                          

                                                                                                                                                                  

Hildesheim. Am Pfingstsamstag wird Bischof Trelle die beiden Diakone Benedikt Heimann und Fabian Boungard zu Priestern weihen. Der Gottesdienst im Hildesheimer Dom beginnt um 10 Uhr. Die beiden haben ihr Theologiestudium und ihre Weihe zum Diakon hinter sich. Dabei versprachen sie bereits Ehelosigkeit und Gehorsam gegenüber dem Bischof. Anschließend absolvierten sie, neben Pastoralkursen in Hamburg, Osnabrück und Hildesheim, ein praktisches Jahr in einer Pfarrgemeinde, um sich auf die Aufgabe als Priester vorzubereiten.
Fabian Boungard wurde 1989 in Schönebeck geboren und wuchs seit 1995 in Hildesheim auf. Nach dem Abitur am Josephinum und einem Freiwilligen Sozialen Jahr bei der Jugendinitiative „HotSpots“ des Bistums studierte er katholische Theologie in Erfurt und Wien. Er wurde 2013 als Priesteramtskandidat des Bistums Hildesheim aufgenommen.
Benedikt Heimann, geboren 1976 in Lüdenscheid, wuchs im Sauerland auf. Er studierte in Paderborn Deutsch, katholische Religion und Philosophie auf Lehramt. Er habe viel gelernt, sagt Heimann, der in Duderstadt nicht nur direkt in der Pfarrei tätig gewesen ist, sondern auch zweimal wöchentlich an der Berufsschule Religion unterrichtet hat. Im August 2013 wurde er Priesteramtskandidat. sky

30. Mai 2017

HAZ vom 29.05.2017: Sonderpreis für zwei Josephiner

Philip Held und Andreas Schröter bei Jugendforscht-Bundesfinale in Erlangen ausgezeichnet

Jufo 2017 Held und Schrter
Erfolgreiche Sternengucker: Philip Held (links) und Andreas
Schröter wurden
in Erlangen mit einem Sonderpreis bedacht.
FOTO: STIFTUNG JUGEND FORSCHT
       Hildesheim. Philip Held und Andreas Schröter sind beim Wettbewerb Jugend forscht mit einem Sonderpreis ausgezeichnet worden. Die beiden Gymnasiasten des Josephinums hatten sich im Fach Geo- und Raumwissenschaften dem „staubigen Weltraum“ gewidmet und den Nachweis eines interstellaren Mediums erbracht. Hierfür wurden sie beim Bundesfinale in Erlangen mit einem Sonderpreis der Else-Heraeus-Stiftung bedacht. Der Preis ist mit 500 Euro dotiert. „Ich möchte das Geld gern wieder zurück in die Astronomie investieren“, sagte Philip Held nach seiner Rückkehr. Von den Leistungen der fast 200 Teilnehmer war er begeistert. „Die sind alle klasse, deshalb waren sie ja da.“
Bundesbildungsministerin Johanna Wanka, Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung Jugend forscht, zeichnete die Gewinner gestern in Erlangen aus. „Wenn es um die Gestaltung der Welt von morgen geht, kommt es auf Sie als kluge Köpfe, als Jungforscherinnen und Jungforscher an“, sagte sie. Der diesjährige Bundeswettbewerb wurde gemeinsam von der Stiftung Jugend forscht und Siemens ausgerichtet. „Wir brauchen Menschen mit wissenschaftlicher Neugier, Leistungswillen und der Kompetenz, große Herausforderungen anzugehen“, sagte Roland Busch, Chief Technology Officer und Mitglied des Vorstands der Siemens AG.
Die Josephiner hatten mit einfachsten Mitteln Fotos von Sternhaufengemacht, deren Helligkeit sie am Computer analysierten. Dabei konnten sie nachweisen, dass die Helligkeit mit zunehmender Entfernung überproportional abnimmt. Diese Beobachtung deutet darauf hin, dass es zwischen den Sternen im All Materie geben muss.
Die Erkenntnis ist zwar nicht neu, aber die Jungforscher wiesen die Materie mit relativ einfachen Mitteln nach – mit kaum mehr Equipment als einer Spiegelreflexkamera und einem Teleobjektiv. Betreut wurden die Schüler von Dr. Arndt Latußeck, der am Bischöflichen Gymnasium unterrichtet.
12. Mai 2017

HAZ vom 10.05.2017: „Und zum Schluss haust du, Rebecca, noch mal richtig einen raus“

Wahre Helden: Elfjährige gewinnt mit der Mannschaft des Josephinums im Wasserparadies die Gesamtwertung bei den Hildesheimer Schulmeisterschaften im Schwimmen

Von Andreas Kreth

Hildesheim. Oben auf den Zuschauerrängen des Wasserparadieses hat Heiko Wilcke die acht Mächen um sich versammelt, die gleich in der Staffel schwimmen sollen. Sein linker Zeigefinger fährt über eine Liste, die er an eine rote Säule geklebt hat. „Zuerst Milla, dann Phoebe, Charlotte, Sophie, Silja, Neela und Michelle“, ruft der Sportlehrer vom Josephinum durch das Stimmengewirr in der Halle. Dann dreht er den Kopf zur Seite, zwinkert mit dem Auge und sagt: „Und zum Schluss haust du, Rebecca, noch mal richtig einen raus.“ Die Elfjährige quittiert den Auftrag mit einem Schmunzeln.

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 „Merkt euch die Reihenfolge genau“: Sportlehrer Heiko Wilcke instruiert die Staffelschwimmerinnen des Josephinums vor dem Start.
FOTOS: KRETH

 Insgesamt 412 Kinder aus den fünften und sechsten Klassen von zwölf Hildesheimer Schulen kämpfen in der Saunaluft an diesem Vormittag um die Schulmeisterschaft im Schwimmen. „Wir haben aktuell in diesen Jahrgängen kein Kind, das die Szene regelrecht dominieren würde“, sagt Martin Hoffheinz von der Realschule Himmelsthür.
Evi 2017 2Mit der bereits erwähnten Rebecca von Klaeden (Foto rechts) und Emily Haas vom Gymnasium Himmelsthür liefern zwei Leistungsschwimmerinnen die besten Ergebnisse der gesamten Veranstaltung ab. Rebecca startet für die SGS Hannover, wurde am Wochenende im Jahrgang 2006 Landesmeisterin über 200 Meter Schmetterling, Vize über 100 und 200 Meter Brust sowie Dritte über 100 Meter Schmetterling, 200 Meter Rücken und Lagen. Die zehnjährige Emily bescherte dem VfV Hildesheim bei den Landestitelkämpfen einen ersten und einen dritten Platz über 50 und 100 Meter Rücken.
„Mädels, genau zuhören“, ruft Heiko Wilcke jetzt noch einmal seinen Schülerinnen zu. „Ihr springt erst dann ab, wenn die andere anschlägt. Und bei Brust gilt: mit beiden Händen anschlagen.“ Für die meisten aller Teilnehmer in der Halle sind diese Meisterschaften der einzige Schwimmwettkampf, den sie jemals in ihrem Leben absolvieren. „Und jetzt gehen wir runter hinter den Startblock. Keine von euch läuft mehr weg“, mahnt der Lehrer.
Während die Gruppe im Gänsemarsch die Treppe hinab steigt, kommen Wilckes Kollegen HermannStrüber und Marcus Meyer ins Grübeln. „Auch wir Lehrer stehen hier unter Strom. Ans Kuchenbüfett schaffen wir es gar nicht“, sagt Meyer. Strüber, der Fachobmann Sport am Josephinum ist, ergänzt: „Wir beide sind von Anfang an bei diesen Meisterschaften immer dabei gewesen.“ Also seit fast 20 Jahren. „Da könnten wir viel erzählen.“ Doch es fehlt die Zeit.
Denn in dem Moment kommt Phoebe Tolkmitt dazu und fragt: „Wann beginnt die Staffel? Darf ich noch mal schnell auf die Ergebnislisten schauen, die da hinten aufgehängt sind?“ Der 58-jährige Strüber schaut auf die Uhr. „In fünf Minuten. Du darfst hingehen.“ Phoebe dackelt davon. Wenig später kommt sie aufgeregt zurück: „Ich habe mit meinen drei Starts allein fast 600 Punkte geholt. Ist das gut?“ Strüber lobt sie: „Das ist super.“
Spitze – und das mit Abstand – sind am Montag aber die 373 Punkte, die sowohl Rebecca von Klaeden als auch Emily Haas für ihren jeweils besten Lauf für ihre Schulteams einsammeln. Dafür müssen sie aber hart trainieren. Rebecca etwa viermal die Woche, Mama Maren fährt sie dafür nach Hannover. Ihr bekannter Vater Eckart ist Rechtsanwalt, Lobbyist und Politiker. „Er arbeitet in Stuttgart und Berlin“, erzählt die Tochter, „bei Wettkämpfen ist er aber oft dabei.“
Die Elfjährige spielt übrigens auch noch Tennis. Leidet womöglich die Schule darunter? „Nein“, sagt Rebecca, „ich hatte überall Einsen, außer in Physik und Deutsch – da waren es Zweien.“ Zur Belohnung schenkten ihr die Eltern Unterwasserkopfhörer. „Damit ich beim Kachelzählen im Training Musik hören kann“, sagt das pfiffige Mädchen.
Plötzlich wird die ganze Gruppe nass gespritzt. Auf der Nachbarbahn ist eine Schülerin beim Start krachend ins Wasser gefallen. Unterdessen setzt sich Rebecca routiniert die Schwimmbrille auf und streift ihre hellrote Badekappe über. Es wird ernst. Das Gymnasium Himmelsthür und die Michelsenschule übernehmen die Führung. Als letzte Josephinerin klettert Rebecca auf den Startblock, duckt sich tief, fasst die Vorderkante fest mit beiden Händen und schnellt los. Wie ein Torpedo saust sie durchs Wasser, kann den großen Vorsprung der anderen aber nicht mehr aufholen. „Wenigstens Dritter“, sagt die Elfjährige.
Doch ein paar Minuten später jubeln alle Josephiner. Sie bekommen den großen Pokal für den Gesamtsieg. Sportlehrer Wilcke lobt alle, sagt aber auch: „Rebecca ist die stärkste Schwimmerin an unserer Schule seit Elisabeth Holletzek, die letztes Jahr Abitur gemacht hat.“ Die es übrigens in ihrer Laufbahn bis zum vierten Platz bei einer Deutschen Meisterschaft brachte.

Sieger freuen sich über Pokal und Medaillen

50 Kampfrichter aus drei Generationen unter Leitung von Ute Göttsche und Jens-Uwe Deppe sorgten für einen reibungslosen Ablauf der Schulmeisterschaften im Schwimmen. Die Siegerehrung nahmen Karl-Heinz Krüger als Vertreter des Sponsors Sparkasse Hildesheim-Goslar-Peine sowie Reinhardt Schnipkoweit vor, der Vize von Eintracht Hildesheim.

 

Die Staffelsieger   Mädchen: Gymnasium Himmelsthür
Jungen:   Bischöfliches Gymnasium Josephinum.
Die Gesamtwertung    1. Josephinum 9209 Punkte
2. Gymnasium Himmelsthür 8407
3. Michelsenschule 8356

 

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Stemmen den Pokal für den Gesamtsieg in die Höhe: Die Mädchen und Jungen vom Josephinum.

30. April 2017

HAZ vom 28.04.2017: Neue Medien in alten Mauern

Das Josephinum macht sich fit für die Zukunft

Wer 1200 Jahre alt ist, kann sich trotzdem für neue Medien interessieren. Fast eine Viertelmillion Euro haben sich das Josephinum und das Bistum neue Technik in der Schule kosten lassen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lehrerin Angela Schakowske zeigt im Englischunterricht einige Filmsequenzen. Die Kamera links überträgt vorab das Cover der DVD auf die Wand, anschließend wählt Schakowske den DVD-Player an, der ebenfalls im Medienschrank enthalten ist.
Fotos: Harboth

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Über die weiße Wand zieht eine christliche Prozession. Die Szene, die in Raum 103 des Josephinums gezeigt wird, stammt aus der englischen Komödie „East is East“. Darin geht es um die bikulturelle pakistanische Familie Khan, deren in England aufgewachsene Kinder gegen den streng-muslimischen Vater aufbegehren. Die selbst bestimmen wollen, ob und wen sie heiraten. Oder an welchen Gott sie glauben.
Englischlehrerin Angela Schakowske stoppt den Film nach kurzer Zeit, um mit den Elftklässlern des Englisch-Leistungskurses über den Inhalt zu diskutieren. Handelt es sich um eine Komödie oder um ein Drama? Mit welchen Mitteln thematisiert der Regisseur die Probleme, die man wohl nach wie vor eins zu eins in vielen Familien auf der Welt vorfindet? In Arbeitsgruppen bringen die Mädchen und Jungen des Leistungskurses ihre Argumente zu Papier.
Damit die Aufzeichnungen für jedermann sichtbar werden, gehen sie anschließend wieder an Lehrerin Schakowske. Die Pädagogin schiebt die Zettel nacheinander unter eine Apparatur, die einer gebogenen Schreibtischlampe ähnelt. Das Gerät ist aber eine Kamera. Diese überträgt das Bild an die Stelle, wo eben noch der Film flimmerte. Hätte Schakowske eine Grafik vorbereitet, die die Religionszugehörigkeiten innerhalb Großbritanniens verdeutlich, könnte sie diese ebenfalls an die Wand projizieren. Oder Youtube-Videos von muslimischen Minderheiten in England.
Was die Nutzung neuer Medien angeht, befindet sich Hildesheims älteste Schule derzeit mitten im Umbruch. Rund 230 000 Euro haben das Bistum und das Josephinum selbst in die Hand genommen, um das Bischöfliche Gymnasium auf dem Domhof auf den neuesten Stand zu bringen. Allein 50 000 Euro haben die Eltern und der Josephinerverein zugeschossen. Die 1200 Jahre alte Schule bricht damit in ein neues Zeitalter auf – zumindest, was ihre technische Ausstattung angeht.
Elektriker haben in den vergangenen Monaten alle 24 Klassen- sowie zehn Fachräume mit Internetverbindungen ausgestattet. „Für kabellose Verbindungen wären unsere Mauern zu dick gewesen“, sagt Schulleiter Benno Haunhorst. Im Heizungskeller steht der neue Server, von dem aus die Informationen in alle anderen Räume verteilt werden. Er versorgt nicht nur alle Räume mit Internetverbindungen, sondern dient gleichzeitig als zentrale interne Kommunikationsplattform der Schule. Was die Lehrer an Arbeitsmaterial verteilen wollen, können sie an dieser Stelle für Kurse oder Klassen hinterlegen. „Und wenn ein Lehrer will, kann er ohne Papier in die Klasse gehen und die vorbereiteten Materialien auf die Wand projizieren“, sagt Christoph Lippert, Medienbeauftragter des Josephinums.

                                                                                    

    

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Medienbeauftragter Christoph Lippert
am zentralen Serverkasten im
Keller des Josephinums.              

   Neue Medien 2


„Wir sind ja lange dafür belächelt worden, dass wir keine Whiteboards haben“, sagt Schulleiter Benno Haunhorst. Aber die einst als Nachfolger der Kreidefafel gefeierten digitalen Bretter, die via Computer das Geschriebene auf eine Wand werfen, sind auf dem absteigenden Ast. Wie bei der guten alten Tafel muss alles auf die weiße Fläche geschrieben werden, um es für jedermann sichtbar zu machen.
Da haben es die Schüler des Josephinums jetzt deutlich besser. In jedem der 34 Medienschränke, die am Ende angeschafft sein werden, befindet sich neben dem Laptop, dem DVD-Spieler und einem Verstärker eine Dokumentenkamera. Der Hauptvorteil: In allen Klassen- und Fachräumen ist die Ausstattung am Ende identisch.
Englischlehrerin Schakowske lobt das neue System bereits in den höchsten Tönen. „Für mich bedeutet es eine erhebliche Zeitersparnis“, sagt sie. Früher musste sie den Unterricht aufwendig vorbereiten und deutlich mehr Material wie Unterrichtsblätter ausgeben. Innerhalb von zwei Minuten habe sie jetzt den kompletten Medienschrank einsatzbereit. „Und ich bin viel freier und kann spontan reagieren.“ Diese Einschätzung teilen vieler ihrer Schüler. „Im Prinzip ist das ja wie früher beim Projektor“, sagt der 17-jährige Lukas Treumann. „Nur, dass man jetzt nicht mehr die Folien einzeln beschriften und auflegen muss – es ist viel praktischer.“ Und seine gleichaltrige Mitschülerin Theresa Schüller ergänzt: „Man hat die Möglichkeit, die Hausaufgaben eines Schülers unter die Kamera zu legen – und alle anderen können sofort sehen, was er erarbeitet hat.“