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Das Bischöfliche Gymnasium Josephinum

Domhof 7 - 31134 Hildesheim - Tel: 05121-1795-0 - Mail: buero@gymnasium-josephinum.de

1200 Jahre Schule am Dom

25. Oktober 2018

HAZ vom 25.10.2018: Wirtschaftswachstum um jeden Preis?

Josephiner haben da so ihre eigenen Ansichten

Rund 80 Schüler diskutieren mit SPD-Politiker Westphal und Start-up-Gründerin Künzler über neue ökonomische Ziele

Von Martin Schiepanski
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Auf dem Podium (von links): HAZ-Chefredakteur und Moderator Martin Schiepanski, Jakub Haushahn, Bernd Westphal, Amelie Künzler, Max Maschke und Marc Beer.

 

FOTO: JULIA MORAS/HAZ

             Nachhaltigkeit Veranstaltung

 

Hildesheim. Wie muss man sich eigentlich ein Start-up vorstellen? Am besten weiß das jemand, der eines hat. Und dann geht die Definition so: „Ein Start-up ist wie eine Rakete, sie fliegt direkt hinter die Sterne – und der Treibstoff ist Geld.“ Die, die das sagt, ist Amelie Künzler. Die ehemalige Masterstudentin der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) hat mittlerweile das Unternehmen „Urban Invention“ erfolgreich hochgezogen und stand am Dienstagabend auf dem Podium im Josephinum. Zuhörer waren die angehenden Abiturienten. Eingeladen hatten sie Künzler aber nicht wegen ihrer beruflichen Laufbahn, sondern weil sie ihr zum Thema wirtschaftliches Wachstum und Nachhaltigkeit auf den Zahn fühlen wollten – ein Themenkomplex, mit dem sich der Jahrgang derzeit intensiv beschäftigt.

In der Diskussion wurde schnell deutlich, dass für die Schüler eine gute Konjunktur kein Wert an sich darstellt. Fachobmann Marc Beer stellte zu Beginn der Debatte fest, dass das Konsumverhalten seiner Schüler deutlich anders sei als das der Menschen seiner Generation. Wachstum sei für die jungen Menschen nicht das Maß aller Dinge. Begriffe wie ökologischer Fußabdruck, Müllvermeidung oder Einkommensgerechtigkeit beherrschten die Debatte. Dabei nannten die Schüler auch die Hürden: „Mir ist klar, dass wir unsere Forderungen zur Nachhaltigkeit aus einer privilegierten Position heraus stellen“, sagte Josephiner Max Maschke und verwies auf die Probleme der Schwellenländer.

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Bernd Westphal erinnerte daran, dass bei alledem die Arbeitsplatzfrage nicht ausgeklammert werden könne. Doch eine hohe Beschäftigungssituation und nachhaltiges Wirtschaften würden sich nicht ausschließen. Aber ohne Umdenken gehe es nicht. Zum Beispiel beim Thema Mobilität. So müssten sich die deutschen Autobauer intensiver mit Alternativen zum Verbrennungsmotor beschäftigen. „Wenn die Konzerne nicht bald auf andere Geschäftsmodelle kommen, dann kaufen die Menschen in Zukunft Fortbewegungsmittel bei Google und nicht bei VW.“

Künzler pflichtete ihm bei: „Wir Unternehmer haben die Werkzeuge in der Hand, um die Nachhaltigkeit zu gewährleisten.“ Ein Vergleich mit einer Rakete drängt sich in diesem Zusammenhang aber nicht auf.

15. Oktober 2018

HAZ vom 10.10.2018: Die gesammelten Werke des Vogelpastors

Ewald Bürigs Beiträge zur Ornithologie gibt es jetzt als Buch

Von Christian Wolters

Hildesheim. Rechtzeitig zum 93. Geburtstag des Hildesheimer „Vogelpastors“ Ewald Bürig sind jetzt die Beiträge des Pfarrers zur Ornithologie des Hildesheimer Landes im Verlag Gebrüder Gerstenberg erschienen:
Das Buch beinhaltet Aufsätze aus mehr als vier Jahrzehnten, allesamt erschienen im Hildesheimer Kalender, eine Pirsch quer durch die Brutreviere der Region, vom Eisvogel bis zur Wachtel.
Und alle Texte haben eines gemein: Sie sind Dokumente der Fachkenntnis des Autors – und seiner grenzenlosen Begeisterung für die heimische Vogelwelt.
                       Vogelpastor   Vogelpastor Eisvogel
      Der Autor auf der Pirsch  - und ein von ihm fotographierter Eisvogel ...

„Fischreihers Abschiedsmelodie“ ist etwa Bürigs erster Aufsatz aus dem Herbst 1975 überschrieben, und der damals 50-jährige Autor spricht sein Publikum direkt an: „Hast du, lieber Leser, eigentlich schon einmal einen richtigen Graureiher auf freier Wildbahn zu Gesicht bekommen? Wenn ja, herzlichen Glückwunsch“ – aber lange werde es die „stolzen, schönen Vögel“ nicht mehr geben. Immerhin, dieser Pessimismus war nicht angebracht, der Reiher ist noch da – und Bürigs Texte, kraftstrotzend in ihrer Sprache und faktenreich dazu. So klärt der Ornithologe etwa auf, wie sich die Rufe von Bunt-, Mittel und Kleinspecht unterscheiden: „Kikkik-kik“ ruft Buntspecht, sanft und leiser „Güg-gig-güg“ der Mittelspecht, und ganz hell „Kik-kik-kik“ der Kleinste. Bürig selbst kann die Vogelstimmen perfekt imitieren.

Sein Enthusiasmus kommt nicht von ungefähr. Am Josephinum war er Schüler des legendären Paul Feindt, mit ihm gehörte er 1953 zu den 37 Gründungsmitgliedern des Ornithologischen Vereins zu Hildesheim – und natürlich taucht auch Feind in einem der Aufsätze auf.

Info: Ewald Bürig, Beiträge zur Ornithologie des Hildesheimer Landes. Gesammelte Aufsätze im Hildesheimer Kalender 1976-2018, 192 Seiten, fast 200 Abb., ISBN 978-3-8067-8836-5, gebunden 19,95 Euro

20. September 2018

Kirchenzeitung vom 23.09.2018: Medienschränke in jedem Raum

Hildesheim. Beamer, Bluray-Player, Dokumentenka­mera und Laptop: Seit inzwischen mehr als einem Jahr ist jeder Klassenraum des Josephinums mit diesen neuen Medien ausgestattet.
„Eine sinnvolle und notwendige Investition", ist sich das Kollegium einig. „Insbesondere beim Vergleich der Hausaufga­ben ist es gut, dass diese mithilfe der Kamera über den Beamer an die Wand projiziert werden können und nicht mehr auf Folie kopiert werden müssen", fasst Lehrerin Angela Schakowske zusammen.
Sebastian Renzewitz
17. September 2018

Kirchenzeitung vom 16.09.2018: Wieviel Zukunft braucht der Mensch?

ReligionslehrertagHildesheim (ed). Mit der Frage nach der Zukunft des Menschen beschäf­tigten sich Lehrkräfte aus dem ganzen Bistum beim Tag der Religionslehre­rinnen und -lehrer, der in den Räumen des Bischöflichen Gymnasiums Josephinum am Domhof stattfand.

Gast des Studientages war Bi­schof Dr. Heiner Wilmer. Er begegnete den Teil­nehmern als Kollege, hat er doch selbst viele Jahre als Lehrer und Schulleiter gearbeitet. Im Gespräch mit Moderator Daniel Schneider appellierte er an seine Kolleginnen und Kollegen, immer menschlich zu bleiben.

Für den Religionsunter­richt wünscht er sich: „Glaubensinhalte vermit­teln, Glauben erfahrbar machen, den Glauben vollziehen. Rausgehen und beim Pilgern oder im Kloster Kirche selbst emotional erleben und Erfahrungen sammeln, das ist unschlagbar."