Es scheint, dass die Ausführung von JavaScript in Ihrem Browser deaktiviert ist oder verhindert wird (z.B. durch NoScript).
Bitte aktivieren Sie JavaScript um alle Funktionen der Website nutzen zu können!
slider00.jpg slider00001.jpeg slider0001.jpeg slider01.jpg slider02.jpg slider03.jpg slider07.jpg slider11.jpg slider14 jo-lauf 2.jpg slider14.jpg slider16.jpg slider18.jpg slider19.jpg slider20.jpg slider22.jpg slider23.jpg slider24.jpg slider25.jpg slider26.jpg slider27.jpg slider28.jpg slider29.jpg slider30.jpg slider31.jpg slider32.jpg slider33.jpg

Das Bischöfliche Gymnasium Josephinum

Domhof 7 - 31134 Hildesheim - Tel: 05121-1795-0 - Mail: buero@gymnasium-josephinum.de

1200 Jahre Schule am Dom

17. Juni 2021

HAZ vom 13.06.2021: Sternwarte soll Platz auf Schul-Neubau in Hildesheim finden

Josephinum und Marienschule

Hildesheim - Das Kolleggebäude des Josephinums und der Marienschule wird verkauft. Aber was passiert dann mit der Sternwarte auf dem Dach des Gebäudes?

Von ihrer Sternwarte auf dem Dach des Kolleggebäudes aus hatten Schülerinnen und Schüler des Josephinums auch die Sonnenfinsternis am Donnerstag verfolgt. Links ist die Andreaskirche zu sehen.                                                                                      Foto: Julia Moras

Die Astronomie-AG des Gymnasiums Josephinum ist seit Jahren Kaderschmiede für angehende Naturwissenschaftler. Vor allem für diejenigen, die sich gern mit dem Geschehen am Himmelszelt beschäftigen. Und ihr wohl wichtigstes Werkzeug ist eine kleine Sternwarte auf dem Dach des Kolleggebäudes. Doch das Bistum hat angekündigt, sich nach der Fusion der beiden katholischen Gymnasien von dem Gebäude neben der Kreuzkirche trennen zu wollen. Dann stünde auch die Arbeitsgemeinschaft von heute auf morgen ohne Domizil da.

Aber offenbar gibt es den Wunsch, die Sternwarte mit umziehen zu lassen. „Wir sind dabei, einen guten Platz für sie zu finden“, bestätigt Stephan Speer, Leiter des Josephinums und designierter Direktor des geplanten Groß-Gymnasiums, das den Namen Mariano-Josephinum erhalten soll. Voraussichtlich werde sie einen Platz auf dem Neubau im Brühl bekommen.


Sternwarte soll auf jeden Fall erhalten bleiben

Weil diese Entscheidung auch die heutige Marienschule betreffen wird, ist sie bereits in die Planungen eingebunden. „Das wird sicher zusätzliches Geld kosten“, sagt Klaus Neumann, der die Marienschule bis zur Fusion führt. Aber das Bistum als Träger habe von vorneherein die Marschrichtung ausgegeben, dass alles, was wichtig sei und die Schulen auszeichne, erhalten bleiben soll. Dazu zähle auch die Sternwarte.

Sie sei wie kaum eine andere Einrichtung für jahrgangsübergreifenden Unterricht geeignet – auch deshalb, weil die meist älteren und erfahrenen AG-Teilnehmerinnen und -teilnehmer den jüngeren Schülern die Arbeit erklärten. „Und nicht zuletzt führt die Sternwarte auch jüngere Mädchen an Naturwissenschaften heran“, sagt Neumann.


Schiebedach oder Kuppel – das ist jetzt die Frage

Das große Teleskop wird mit umziehen, aber die alte Schiebedach-Hütte wohl ausgemustert. „Wir wissen aber noch nicht, ob die neue Sternwarte wieder ein Schiebedach oder doch lieber eine Kuppel bekommen soll“, sagt Arndt Latußeck, der die AG leitet. Das Dach hat den Vorteil, dass alle Mitglieder der AG gleichzeitig nach draußen schauen können.

Eine Sternwarte auf einem Neubau hat den Vorteil, dass gleich der Unterbau vorbereitet werden kann. Das Exemplar auf dem Kolleggebäude war nachträglich eingebaut worden – und hatte unter anderem dazu geführt, dass Feuchtigkeit ins Gebäude gelangte.

17. Juni 2021

HAZ vom 10.06.2021: So kam die Sonnenfinsternis sogar in die Hildesheimer Klassenzimmer

Hildesheim - Die Sonnenfinsternis über Hildesheim war mit bloßem Auge für die meisten nicht erkennbar – doch in vielen Klassen des Gymnasiums Josephinum in Hildesheim wurde sie sichtbar.

 

Schüler auf dem Dach des Kolleggebäudes betrachten die Sonnenfinsternis. Sie schützen ihre Augen mit Spezialbrillen.
                                                                                                                                                                                                     Foto: Julia Moras/HAZ


Hildesheim
- „Die Sonnenfinsternis hat begonnen“, ruft Arndt Latußeck gegen 11.30 Uhr auf dem Dach des Kolleggebäudes, und ein Dutzend Schülerinnen und Schüler sprinten zu ihren Teleskopen oder greifen zu den bereitliegenden Spezialbrillen. Für alle anderen machen Julius und Martha das alle paar Jahre wiederkehrende Naturphänomen sichtbar: Sie lassen die Sonnenstrahlen durch ein kleineres Teleskop auf ein weißes Blatt Papier fallen. Und ab 11.30 Uhr flacht sich die kleine Kugel, die die Umstehenden dort sehen können, zunehmend ab. „Das ist der Mond, der sich jetzt vor die Sonne schiebt“, sagt Latußeck.

Gemeinsam mit seiner Astronomie-AG hat sich der Lehrer des Josephinums an der Sternwarte der Schule getroffen, um dem Naturschauspiel beizuwohnen. Während sich bei totalen Sonnenfinsternissen der Mond komplett vor die Sonne schiebt und vorübergehend einen gewaltigen Schatten auf die Erde wirft, verdeckt er am Donnerstag lediglich einen Bruchteil der Sonne. Wer es nicht weiß, bekommt deshalb auch nichts mit. Für alle anderen ergeben sich imposante Bilder. Vor allem, wenn sie Geräte wie das große Teleskop auf dem Dach des Schulgebäudes zur Verfügung haben.


Sogar die Berge und Täler des Mondes sind zu erkennen

„Kannst du die Ausfransungen am Rand erkennen – das sind die Berge und Täler des Mondes“, sagt Latußeck zu Ole Benstem. Der 18-Jährige ist das aktuelle „Jugend forscht-Aushängeschild“ der Arbeitsgemeinschaft und auch der Schule. Er hat gerade den dritten Bundessieg in der Kategorie Geo- und Raumwissenschaften mit einer Untersuchung zu „Astronomischen Seeings durch Aperturfotometrie von Strichspuren“ gewonnen und sich damit in eine Reihe vieler erfolgreicher Schülerinnen und Schüler des Josephinums gestellt, die schon vor ihm Bundessiege nach Hildesheim holten. Und ja, die Berge und Täler auf dem Mond kann er gut erkennen.

Wer der Gruppe auf dem Dach eine Zeit lang zuschaut, bekommt eine Ahnung davon, warum rund um das katholische Gymnasium so viele junge Menschen für Dinge brennen, die sich hunderttausende Kilometer oder sogar noch deutlich weiter entfernt zutragen. Latußeck überträgt die Bilder des großen Teleskops per Zoom in zahlreiche Unterrichtsräume, er moderiert anschaulich und beantwortet Fragen. „Warum vibriert das Bild, das ich sehe?“, fragt eine Schülerin etwa. „Das liegt an der warmen Luft dazwischen“, sagt Latußeck. Bei starker Hitze flirre auch die Luft über dem Asphalt und lasse den Hintergrund so aussehen, als wenn er wackele. „So ähnlich ist es hier auch.“


Spezielle Filter schützen die Augen vor Verletzungen

Was auf den ersten Blick vielleicht wie ein banaler Blick durch ein beliebiges Fernrohr wirkt, ist in Wirklichkeit ein kleines Stück Wissenschaft. Die Teleskope sind mit speziellen Filtern versehen. Wer ohne sie in die Sonne schaut, kann sich schwer an den Augen verletzen, vielleicht sogar erblinden. Außerdem müssen die Bewegungen ausgeglichen werden, denn auch während der rund zweistündigen Sonnenfinsternis drehen sich natürlich sowohl die Erde als auch der Mond weiter. Julius dreht deshalb mitunter ein wenig an einem Gegengewicht, um die Bewegungen auszugleichen, während Martha das weiße Blatt Papier unter das Okular hält. Beide sind Feuer und Flamme. Julius signalisiert das sogar durch sein T-Shirt. „Nasa“ ist darauf zu lesen. „Ich war auch schonmal mit meinen Eltern in Cape Canaveral“, erzählt er. Der Küstenabschnitt in Florida gehört zu den wichtigsten Weltraumbahnhöfen der amerikanischen Raumfahrt.

Für das Team des Josephinums ist es das erste Treffen dieser Art seit vielen Monaten. Die nächste kleinere Sonnenfinsternis soll man von Deutschland aus erst am 25. Oktober 2022 wieder zu Gesicht bekommen. Die letzte totale Sonnenfinsternis war am 11. August 1999. Und bis zur nächsten werden noch viele Jahre vergehen: Sie wird von Deutschland aus am 3. September 2081 zu sehen sein.

 

03. Juni 2021

HAZ vom 3.6.2021: Neues Hildesheimer Groß-Gymnasium soll Mariano-Josephinum heißen

Die Namenssuche ist beendet: Das neue katholische Gymnasium für Hildesheim soll nach der Fusion Mariano-Josephinum heißen. Manchem könnte der Name bekannt vorkommen.

 

An der historischen Fassade des Josephinums findet sich der Name bereits: Die Schule hieß bis Mitte des 18. Jahrhunderts so.
Foto: Chris Gossmann / HAZ


Hildesheim. Das neue katholische Groß-Gymnasium des Bistums Hildesheim soll den Namen Mariano-Josephinum tragen. Das hat Bischof Heiner Wilmer am Mittwoch bei einer gemeinsamen Informationsveranstaltung für Vertreter des Josephinums und der Marienschule bekannt gegeben. Die beiden Gymnasien sollen wie berichtet zum 1. August 2022 fusionieren. Im neuen Namen vereine das Bistum das Beste beider Schulen, erklärte der Bischof.

Der Leiter der Hauptabteilung Bildung im Bischöflichen Generalvikariat, Jörg-Dieter Wächter, sagte als Vertreter des Schulträgers, dass sich mit dem neuen Namen auch das Konzept für ein zukunftsfähiges Gymnasium verbinde: „Der Name ist ein positives Signal, um nun gemeinsam kraftvoll weiterzuarbeiten, damit die neue Schule gut an den Start gehen kann.“


Bistum will rund 28,3 Millionen Euro in neue Schule investieren

Er informierte die Anwesenden – wegen Corona waren lediglich rund 20 Vertreter der Schulgemeinschaften ins Kolleggebäude gekommen – auch darüber, dass der Vermögensverwaltungsrat des Bistums eine Finanzierungszusage für das mit der Schulfusion verbundene Bauvorhaben gegeben hat. Rund 28,3 Millionen Euro hat das Gremium für umfangreiche Sanierungsarbeiten und einen Neubau bewilligt.

Diese baulichen Maßnahmen sollen dazu dienen, dass das fusionierte Gymnasium den Anforderungen an einen modernen Schulunterricht auch baulich gerecht werden kann. Vor allem an der heutigen Marienschule im Brühl stehen umfangreiche Arbeiten an. Hier sollen unter anderem komplette Gebäudeteile abgerissen und neu errichtet werden. „Das sind Investitionen in ein nachhaltig zukunftsfähiges katholisches Gymnasium in Hildesheim“, sagte Wächter.


Jesuiten hatten ihre Schule Mariano-Josephinum genannt

Für die meisten Menschen dürfte der Name neu sein. Denen, die das Josephinum auf dem Domhof besucht haben oder noch besuchen, ist er hingegen wohl geläufig: Es ist ein früherer Name der Schule: Im Jahre 1595 hatte der Jesuitenorden die Domschule übernommen und sie zu dem klassischen Gymnasium Mariano-Josephinum weiterentwickelt, wie auch auf der Internetseite der Schule zu lesen ist. Der alte Name ist auch noch auf der historischen Fassade am Domhof erhalten. „Nach Auflösung des Ordens im Jahre 1773 führte der Bischof von Hildesheim das Josephinum als sein Gymnasium fort“, heißt es auf der Homepage der Schule weiter.

Bischof Wilmer begründete seine Entscheidung damit, dass die „hervorragenden pädagogischen Qualitäten und die Traditionen von Marienschule und Josephinum im Namen der neuen Schule“ verbunden seien. „Das Evangelium ist unsere gemeinsame Wurzel. Zentrale Gestalten des Evangeliums sind Maria und Josef, die Eltern Jesu. Ihre Haltung eröffnet an der neuen Schule die pädagogische Perspektive.“


Zuspruch von beiden Schulleitungen

Klaus Neumann, der Schulleiter der Marienschule, sagte: „Ich finde es sehr gut, dass mit dem neuen Namen nun auch der Fusionsprozess in eine neue Phase kommt.“ Er spüre eine hohe Motivation bei seinen Kolleginnen und Kollegen. „Außerdem steht mit der Entscheidung nun auch die Ampel auf Grün für die dringend benötigten Neubaumaßnahmen am Standort Brühl.“ Damit werde nicht zuletzt der Schulstandort Hildesheim gestärkt.

Der Schulleiter des Bischöflichen Gymnasiums Josephinum, Stephan Speer, betonte: „Junge Menschen aus unserer christlichen Tradition heraus stark und zukunftsfähig zu machen, das hat beide Schulen bisher ausgezeichnet.“ Dieser wichtige Anspruch finde sich auch im Namen der neuen Schule wieder. „Auch an meiner Schule nehme ich eine große Vorfreude wahr“, so Speer. Die Weichen für das neue und spannende Schulvorhaben seien gestellt.

 

31. Mai 2021

HAZ vom 31.05.2021: Josephiner wird Dritter beim Bundesfinale von Jugend forscht

 

Ole Benstem freut sich über einen dritten Platz bei Jugend forscht.                                                       Foto: Max Lautenschlaeger

 

Auf dem Treppchen: Ole Benstem

Hildesheim/Heilbronn. Ole Benstem (18) vom Gymnasium Josephinum in Hildesheim hat den dritten Platz beim Bundesfinale von Jugend forscht erreicht – mit einer offenbar galaktisch guten Leistung. Der Wettbewerb fand wegen der Corona-Pandemie zum ersten Mal in seiner 56-jährigen Geschichte nur online statt und wurde vom Science Center experimenta in Heilbronn mit ausgerichtet. Die Siegerehrung übernahm am Sonntag Bundesbildungsministerin Anja Karlicek – ebenfalls über das Internet.


Der Josephiner hatte im März den Niedersächsischen Landesentscheid gewonnen und sich dadurch für das Bundesfinale qualifiziert. Der 18-Jährige trat in der Kategorie Geo- und Raumwissenschaften an – und zwar mit einer Untersuchung von „astronomischen Seeings durch Aperturfotometrie von Strichspuren“, so der offizielle Titel.

Darum geht es in der Arbeit

Was sich hinter den Fachbegriffen verbirgt, erläutert die Stiftung Jugend forscht so: „Fotografiert man Sterne in Langzeitaufnahme, ohne die Kamera astronomisch nachzuführen, hinterlassen die Himmelskörper auf dem Bild Strichspuren. Da diese den zeitlichen Verlauf der sichtbaren Helligkeit des betreffenden Sterns widerspiegeln, lässt sich anhand der Spur für jeden Zeitpunkt das sogenannte Seeing, also das Maß der Bildunschärfe durch Luftunruhe, ermitteln. Ole Benstem analysierte entsprechende Himmelsaufnahmen mit einer selbst entwickelten Software. Auf Basis seiner Daten lassen sich Sternfotos digital korrigieren, indem die für jeden Aufnahmezeitpunkt bekannten Störungen durch die Erdatmosphäre passgenau herausgefiltert werden können. Damit lassen sich Helligkeit und Position von Himmelskörpern trotz der unruhigen Lufthülle der Erde noch präziser bestimmen.“

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.