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Das Bischöfliche Gymnasium Josephinum

Domhof 7 - 31134 Hildesheim - Tel: 05121-1795-0 - Mail: buero@gymnasium-josephinum.de

1200 Jahre Schule am Dom

Donnerstag, 21. März 2019 12:59

Ausstellung "Ein Herz für Eulen" im Josephinum

Schleiereulenpaar HPUnter dem Motto „Ein Herz für Eulen“ bittet die Arbeitsgemeinschaft Eulenschutz des Naturschutzbundes (NABU) und des Ornithologischen Vereins Hildesheim bei den Lehrern und Schülern des Josephinums um Unterstützung beim Projekt „Hilfe für die Schleiereulen“. Vom 25. bis 29. März ist im Foyer des Josephinums eine Ausstellung zu sehen, die über diese wunderschönen Eulen mit dem herzförmigen Gesicht informiert.

Die 5. Klassen können sich außerdem über Besuch im Biologieunterricht freuen: Angelika Krueger, bis vor kurzem noch Biologie-Lehrerin am Josephinum, wird den Schülerinnen und Schüler im Biologieunterricht alles Wissenswerte über die Schleiereulen berichten.

Noch gibt es Schleiereulen im Landkreis Hildesheim, doch der Bestand ist stark rückläufig. Die Ursachen dafür sind u.a. die Intensivierung der Landwirtschaft und der Verlust von Weide- und Brachland, die zu einer Reduzierung des Mäusebestands geführt haben. Schleiereulen ernähren sich zu 95 % von Mäusen.

Früher verbrachten die nachtaktiven Eulen die Tage in Scheunen, Ställen und auf Böden, aber auch in Kirchtürmen. Dort haben sie auch gebrütet und ihre Jungen aufgezogen. Heute sind Scheunen oft verschlossen, damit das dort gelagerte Korn nicht durch die Eulen verunreinigt wird. Für die Mäuse wird Gift ausgelegt. Vergiftete Mäuse töten auch die Eulen. In vielen Ortschaften werden die alten Scheunen abgerissen, weil Bauland benötig wird. Die Kirchengemeinden verschließen die Kirchtürme aus Angst vor Verunreinigungen durch Tauben.

Die Arbeitsgemeinschaft Eulenschutz spricht mit den Landwirten und Kirchenämtern und bittet um Erlaubnis, einen Nistkasten für die Eulen einbauen zu dürfen. Darin halten sich die Eulen auch häufig tagsüber auf. Für die Eulenbruten sind diese Kästen als Schutz vor Mardern und Waschbären unbedingt erforderlich.

Bitte helft uns dabei, herauszufinden, wo Schleiereulen vorkommen und wo vielleicht schon ein Brutkasten eingebaut wurde. Wenn ihr also in eurem Heimatort schon einmal eine Schleiereule gesehen habt, oder davon gehört habt, wo es welche gibt, sagt es uns bitte!

Auch Hinweise auf die Orte, wo bereits Nisthilfen für die Eulen eingebaut sind, helfen uns sehr!

Wir sind auf eure Informationen angewiesen und sind gespannt auf eure Meldungen. Bitte notiert eure Meldungen an uns auf den im Foyer ausliegenden Blättern! Ein ganz herzliches Dankeschön dafür!

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Alle Schleiereulen-Fotos (4) sind von Dr. Andreas Schüring.