Gewalt? Coca Cola sagt, dass es bei Google mehr Treffer für Liebe als für Hass gibt. Aber warum gibt es trotzdem so viel Gewalt?Oft findet Gewalt in unserem direkten Umfeld statt, ohne dass wir es richtig bemerken oder bemerken wollen. Nicht nur in der Schule, wo es ein großes Publikum für Schlägereien und Streit gibt, auch an Orten, an denen man es nicht erwartet, wie z. B zu Hause, gibt es Gewalt. Oft ist sie nur ein Zeichen von Hilflosigkeit, Angst und Schwäche. Unsere Skulptur spiegelt eine Gewaltszene wider, in der die große Person rechts auf die kleinere Person links eintritt. Ein unfaires Handeln, welches aber leider immer wieder vorkommt. Wenn Gewalt erst einmal als "Problemlöser" in Kraft getreten ist, ist es schwer, jemanden davon zu überzeugen, dass dies keine Lösung ist. Klara Fänger, Pia Matthews, Meike Behnke, Jana Gieske |
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Die schwarze Figur übt Gewalt auf die weiße aus, indem sie ihr in den Bauch tritt. Allerdings begibt sie sich dabei selbst in Gefahr, da sie nun nur auf einem Bein steht und schnell aus dem Gleichgewicht zu bringen ist. Aus der Position der weißen Figur wird klar, dass sie durch den Tritt mit dem getroffenen Körperteil nach hinten weicht. Das Blatt könnte sich allerdings wenden, wenn sie von der schwarzen Figur das Bein festhält und sie so ebenfalls in Gefahr bringt. Die schwarze Farbe steht bei unserer Figur für die Gewalt. Wir haben die Figur in dieser Farbe deshalb auf die weiße Fläche gestellt, das sie sich selber in Gefahr begibt und so auch von der weißen Figur, welche auf schwarzem Boden steht, Gewalt ausgeübt werden kann.
Annika Hynek, Lea Romeis, Johannes Wieser, Jan Rymacki |
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Er hatte keine Chance. Es passierte ohne Vorwarnung. Ganz plötzlich standen sie sich gegenüber, auf leerer Straße. Er hatte nach Hause gehen wollen, sich einen Krimi ansehen. Daraus sollte nichts werden. Denn sein Gegenüber war wütend. Sehr wütend. Vielleicht betrunken, vielleicht auch nicht. Aber wütend! Dann begegneten sie sich, in dunkler Nacht, allein, zufällig. Der andere konnte seine Wut auslassen. Der andere fühle sich groß und stark, als ob niemand ihm etwas anhaben könnte.
Er wehrte sich nicht. Er war zu überrascht und dann nicht mehr in der Lage sich zu wehren. Dann verlor er das Bewusstsein. Am nächsten Tag hörten die Menschen abends vor dem Fernseher eine weitere belanglose Nachricht. In der Nacht zuvor sei ein Mann brutal zusammengeschlagen worden. Eine weitere, sie nicht betreffende Nachricht, eine nebensächliche Information. Samantha Kumpe, Merle Zenker, Ruth Poddig, Franziska Rehberg
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Unsere Skulptur soll zeigen, was Gewalt mit den Opfern anrichten kann. Durch die ständigen Angriffe trägt der am Boden Liegende nicht nur physische sondern auch psychische Schäden davon. Ständig von anderen gedemütigt, hat er einen Selbsthass entwickelt, ergibt sich und lässt sich die Attacken ohne weiteres gefallen. Doch nicht nur das: Vor lauter Selbsthass hat das Opfer begonnen, sich auch selbst zu zerstören – nun schlägt nicht nur der Angreifer mit der Faust auf ihn ein, sondern auch das Opfer richtet ein Messer auf sich.
Juan Hamdusch, Niklas Timpe, Olivia Burdyk, Anna Mehwald
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Unsere Skulptur stellt das Thema Gewalt dar. Eine unschuldige Person, die liest, wird von einer anderen Person von hinten gemein und hinterhältig angegriffen.
Aufgrund der Unschuld und der Ahnungslosigkeit des Lesenden haben wir diese Person weiß angemalt, außerdem haben wir sie kleiner gemacht als die angreifende Person, da sie zu dem Zeitpunkt wehrlos ist und der angreifenden Person schutzlos ausgeliefert ist. Den Angreifer haben wir schwarz bemalt, da schwarz für uns das “Böse” verkörpert, seine (auf den Lesenden fahrende) Hand haben wir überproportional groß gestaltet, da mit dieser so viel Unheil angerichtet werden kann und weil in diesem Augenblick der Gewalttätige auch nur noch mit der Faust denkt. Auch darum ist sein Kopf etwas kleiner.
René Schmidt, Malte Lesch, Finn Klopprogge
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Die Skulptur zeigt einen auf dem Boden liegenden, wehrlosen Menschen, der von einem anderen brutal auf den Kopf getreten wird. Die weiße Figur liegt wie am Boden festgenagelt und hat keine Chance, den Angriff abzuwehren. Der tretende Mensch ist, genau wie der Boden, schwarz gefärbt. Die Farbe Schwarz symbolisiert Gewalt. Der am Boden liegende Mensch steht im farblichen Kontrast zu dem Angreifer, weil er unschuldig und friedlich ist. Die Idee zu dieser Skulptur stammt aus den Medien, wo derartige Gewaltattacken derzeit häufiger erwähnt werden. Wir haben gerade diese Figurenkonstellation gewählt, weil sie der Ausdruck von höchster Brutalität ist.
Patrick Dienemann, Michael Recker, Max Bolle, Noah Riedel
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Unsere Skulptur stellt einen Menschen dar, der einen anderen würgt. Der Angegriffene wehrt sich nach Kräften, hat aber, da sein Hals bereits von den Händen des Angreifers umschlossen ist, geringe Aussichten auf Erfolg. In der von uns dargestellten Szene besteht zwar die Möglichkeit einer Abwehr, von Gleichberechtigung kann aber nicht die Rede sein.
Die Pose erinnert zwar an eine freundschaftliche Umarmung, aber durch die übergroßen schwarzen Hände, wir haben uns dazu entschlossen, allein die 'Tatwerkzeuge' des Attackierenden schwarz zu färben, denn sie sind die Stelle des Körpers, an dem die Schwärze in seinem Inneren nach außen dringt, wird vermittelt, dass zumindest die angreifende Person dem Opfer nur schaden will. Des Weiteren soll durch das gegenseitige Anfassen der Figuren - der eine den Hals, der andere die Arme des Gegenübers - und den Blickkontakt eine Beziehung dargestellt werden, welche die Gegner verbindet. Auch wenn diese Bindung nur aus Hass bzw. Mordlust oder Angst besteht.
Daniel Bormann, Daniel Metternich, Patrick Hollemann, Tim Erik Braun |
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